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Nachdem wir diese Dichterin so warm als möglichempfohlen, gehen wir zu näheren Anweisungen über. Derwahre Zweck aller Lectüre ist in der „gebildeten Welt"Vertreibung der Langeweile. Man suche daher dasAestbetische mit den Eß-Theetischen passend zu vereinigen,da die Verwandtschaft hier sehr nahe ist, und hüte sichbei beiden für schwerverdauliche und verbotene Speisen.Zum Morgenkaffee paßt Gräfin Hahn- (im Negligee)zum Mittagschlase Gräfin -Hahn (auf dem Sofa) undgegen Schlaflofigkcit lese man ihren Namen oder aucheinige langweilige Stellen aus diesem närrischen Com-plimentirbuch.
Da es zum guten Ton gehört, in „feinen Zirkeln"über Lectüre zu sprechen, so verschaffe man fich einenLcihbibliothekS-Catalog und lerne die Titel auswendig.