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Meditationes de novellatoribus
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de novellatoribus circa causas politicas. 65§. 17.Legitimos tamen aeque, ac communes, non nisitres agnosco: videlicet parsimoniam, commercium, at-que agriculturam. Adderem & quartum, ni de ecmemorare, animique sensa pandere dies vetaret.§. 18.Parsimoniam, quae magnum vectigal rectissime di-citur, dum novellatores parare tentant, eos a minu-tissimis plerumque ordiri videmus. Wann man (itajam saepius laudatus Dominus de MOSER) q) sieht,daß die bisherige verschwenderische Haushaltung nicht mehrgut thut, so fängt man an, mit aller Macht zu reduci-ren und zu sparen, aber meistens am unrechten Ort. Ichhab mehr als ein Gutachten von Reduction der Oecono-mie ein= und andern Hofs gesehen, allemahl aber diesenFehler dabey wahrgenommen. Nach dem einen solltenetliche Reut⸗Pferde, etliche Küchen⸗Jungen, und Mägdeabgeschafft und ein paar Reut-Knechten, die sich krummund lahm gedienet hatten, die Pension auf die Helffte ge-setzt werden, hingegen bekame der Hofmeister etliche 100.Fl. Besoldungs=Zulage, die Livrée wurde kostbarer, dieTafel kleiner, aber leckerhaffter, und nach Jahr und Taghatte man mehr ausgegeben, als vordem. An einemgewissen Hof ist ein annoch bekanntes Sprichwort vonLaquayen-Taschen, welches einen gleichmässigen Ursprunghat, da ein theurer Cameralist wohl beherzigte, daß derFürst jährlich weiß nicht wie viel ersparte, wann die La-quayen, statt vier, nur eine Tasche hätten. Neque etiamparsimonia in eo consistit, ut absque omni discrimineargenti ratio habeatur, aut iis, qui Reipublicae suamoperam navant, parca tribuatur merces. At frugalita-tis regulam servare, opera ad ostentationem unice ten-dentia non moliri, superfluum apparatum tollere, nonnisi1) Im teutschen Hof=Rechte II Buch. IV. Cap. §. 4.