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Schloss Burg an der Wupper : die Burgen des Mittelalters und das Leben auf denselben
Entstehung
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Beispiele verschiedener Burgen.

ir haben eine Anzahl Burgen aufgezeichnet, welche wir unter Berück-sichtigung des bisher Gesagten nur kurz zu erklären brauchen. DieZeichnungen beruhen grösstenteils auf besondere Aufnahmen an Ort undStelle. Vollständig erhalten sind nur wenige Anlagen. Da aber demLeser mit Abbildung einer Ruine für unsern Zweck nur wenig gedientist, haben wir die Burgbauten auf der Zeichnung wieder hergestellt in der mutmasslichfrühem Gestalt, wobei wir, wo es anging, alte Zeichnungen zu Hülfe nahmen.

Figur 40.

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In den Figuren 12, 1 3 , 1 4 , 20 (s. Seite i 9 , 20, 21, 25 ) haben wir bereits mehrereBurgen dargestellt und kurz besprochen. Als Muster mittelalterlicher Kriegsbaukunstkann Burg Schwalbach (Fig. i 3 s. Seite 20) gelten. Der Zugang führt durch den vongewaltigem Bergfried und starker Schildmauer verteidigten Graben durch ein Thor Aam Zwinger vorbei an der mit Scharten versehenen zinnengekrönten Ringmauer durchein zweites Thor B um das befestigte Wohngebäude C herum, von dessen Zinnen ausder Feind mit grossem Erfolg behindert und belästigt werden kann, und kommt dannerst durch das Thor D, welches mit Zugbrücke versehen war, in den Schlosshof, welcherwiederum durch den grossen Bergfried geschützt wurde, sodass dann noch das Ein-dringen in das Schloss nur mit grosser Mühe zu erkämpfen war. Bei Burg Reichen-berg (Fig. 20 s. Seite 25 ) sind die interessanten, durch Säulen getrennten Säle über-einander zu erwähnen.

Fig. 25 (s. Seite 2 9 ) zeigt die Marksburg. Dieselbe ist im allgemeinen sehr wohlerhalten, macht von aussen einen malerischen und stattlichen Eindruck, ist aber im