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Lieder für die Fünfte große Feldschlacht mit Gepäck : am Mittwoch, 3. Februar im Kath. Vereinshause Poststraße
Entstehung
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4. Ktckkiltim!

Melodie: „Die

Zieht ein Prinz Karneval,

So hört man überallCivil und Militair,

Auch uns're Bürgerwehr,

Der Dienst sei viel zu groß;Denn ist der Geck erst los.

Mit Schaffen ist's vorbei,

Hoch Narrethei!

Und Vater Ratz weiß ganz gewiß,

Daß bald es Fastelabcnd ist;

Das Loch wird täglich nicht mehr leer,So seufzt er: „Von der BiirgerwehrDie Kerls sind aus Rand und Band.Auch selbst der lange Kommandant,

Im Dienste schlapp, ganz unerhört,Weil stark er karesseert!"

Kommt Sitzungsabend 'ran,

Rennt Tochter, Frau und Mann,Et Seske on et Klör,

Am Arm der Bürgerwehr,

Mit doppelt frohem SinnFlott zum Vereinshaus hin,

Zu sichern sich 'nen PlatzFür ihren Schatz.

Denn heut', so sagt die närr'sche Welt,Spricht der Andrees PenningsfeldUnd nächstens seine Frau Mama,

Die Fron Liborius Trulala.

Ihr Vortrag, der ist reizend schön,

Nur muß man ihre Gesten sehn;

Sie spricht, der Frauen Leid und Weh,Kurirt Camillenthee.

Musik kommt/'

Ein Schnittchen Bürgerwehr,Das stärkt den Magen sehr.

Ein Hering für den Durst,

Und Blut- und Leberwurst,

Ein Schnitt Commisbrod dann,Ein warmer Onellemann,

Gurk', Zwiebel, Butter, Salz,Das schmiert den Hals.Feldwebel Dotz gesteht es ein,

Dabei ist gut es Wehrmann sein.

Bei solcher Wurst von Angermund,Wird selbst ein Riese kugelrund.

Ein gutes Mittel für den DurstIst auch die schöne Silberwurst,

Womit Dich, wenn es Dir gebührt,Der Präses dekorirt.

Sitzungen nur für Herr'n,

Die hätten wir so gern,

Doch leider manche Frau,

Die machte denn RadauUnd sagt: Du Labberitz,

Wofür ist dat denn nütz?

Ne närrisch gute Kall,

Hör'n gern wir All'.

Die Damen würden sehr sich freu'»Thät't Ihr uns Gegenwart nicht scheu'»,Und wär's für uns besondere Ehr',Wenn's auch aus dem Niehkorv wär'.

So macht der Sache doch ein End,

Der Kniiselich spricht stets tecentUnd — unser lieber Robert auch.

Bei dem ist das so Brauch.