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Lieder für die Fünfte große Feldschlacht mit Gepäck : am Mittwoch, 3. Februar im Kath. Vereinshause Poststraße
Entstehung
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2. Die FrmufkW.

(Beim Souper)

Ein rastloses Streben ist heut'

So unter den geistvollen Damen,

Das Männern stellt Seite an Seil'

Manch' Frau, die bestand ihr Examen,

Der Doktorentitel wohl klingt,

Wenn sie sich ihn selbst errang,

So ein Stern hell erblinket,

Und ein anderer der versank.

Professorin, wohl gar von der Chemie,

Zur Post, am Telephon sie findest du,

Doch zu 'ner Sitzung kommen diese nie,

Dieweil sie nimmt in Anspruch ihr Beruf.

(Schunkeln.)

Herren allein:

So lob ich die Damen mir denn.

Die mit Humor und NarrenschleifcZur Damensitzung zu uns kam'mHaben sie auch nicht Doktorenreife.

Närrinnen bleibt voller Muth,

Einen Doktor den könnt ihr noch findenWenn liebekrank 's Herzchen blutet,

Studiren aufgi bet geschwind.

Werd' liebe Frauen schöne EdelsteineAn unserm deutschen, weinumrankten Rhein,

So lieb, so znck'rig und zum Küssen schön,

Im Faschingstempel wir euch gerne sch'n.

Damen allein:

Wir weih'n uns dem schönsten Beruf,

Ein schönes Ziel nns're Bahn leitet,

Auch hier giebts 'ne Doktorenstnf,

Wenn den Sinn man zu Höh'rem deutet;

Mehr als allen Rechtsgelehrtcn,

Blüht uns das Lebcnsglück dann,

Ter Himmel wird uns schon auf Erden,

Wenn man nimmt den rechten Mann.

So heilen wir denn manches kranke Herze,

Das sich verzehrt in herbem Liebesschmerz,Dieweil Gott Amor mit dem Pfeil es traf,

Dies sei die Lösung uns'rer Franenfrag'. :,:

Alle:

Wir alle hier im ParadiesTreu bleiben den Narrenschaaren,

Jst's doch als wenn Blnmcndnft süßUnd Anmnth mit Frohsinn sich paaren.

So steht es gut im NarrcnreichZu des Prinzen höchste Freude,

Im bunten FaschingskleideVon Uebermuth durchglüht.

:,: Drum Narrhallesen, lasset laut erklingenEin dreifach Hoch de» lieben Damen all',

Laßt es bis zu dem blaucn Aether dringen.

Hoch Düsseldorf und hoch der Karneval! :,:

E. Fleischhauer.