278 Anhang V. Altäre der Stiftskirche im 16. Jahrhundert.
Dedicatio altaris s. Emerami celebratur in die Petronelle. 1 )Dedicatio altaris s. Katharinae celebratur in die s. Eustaehii.-)Dedicatio altaris s. Undecim Milliuni Virginum celebratur indie s. Briccii. 8 )
Dedicatio altaris Oniniuin Apostoloruni celebratur in die s. 5EustacMi,*)
Dedicatio altaris s. llenrici imperatoris in cancellis 6 ) celebra-tur doniinica Exaudi.
Dedicatio altaris s. Georgii celebratur in dedicatione templi. 8 )Dedicatio altaris s. Crucis celebratur in die s. Francisci. 7 ) 10Dedicatio altaris b.Mariae vir^inis celebratur in die s. Francisci. 8 )Dedicatio altaris Omnium Sanctoruin celebratur in die s.Francisci. H )
Abt Johann I. von Holzingen und die beiden ernten Pröpste, Johann von Hilrn-heim und Albrecht von Hechberg, begraben (vgl. WVjh. 1908 S. 103 f. Anm. ■•>).
') 31. Mai. Lage unbekannt (Südwand des südlichen <)uerschiffs?).
-) 3. November. In cripta: Liber cerem. Fol. 03".
3 ) 13. November. In cripta: l. c. Fol. 62 h .
') 3. November. In cripta: l. c. Fol. 63" (Fest des hl, Apostels Andreas).
r> ) Der Heinrichsaltar hat immer den Zusatz: in caneellis, an den Ohor-schranken, die das l'resbyterium (den hohen Chor und dessen Nebenschiffe) rinnLanghause trennten. An diesen Chorschranken waren Kerzen aufgesteckt, diean bestimmten Festen angezündet -wurden (eandele in cancellis, Liber cerem.Fol. 72), offenbar die Kerzen ..auf dem Lettner', die in einem Aktenstückvon ca. 1530 erwähnt werden. Die cancelli des Mittelschiffs bildeten eine er-höhte Stätte (vgl. den eben erwähnten, Lettner), von der aus die gottesdienst-lichen Gesänge gesungen wurden (sehr oft begegnet im Liber cerem. eine Angabederart, z. Li. an Epiphanie Fol. IS": canonici ministraut ad altare ac in can-cellis cantant). Über cancelli vgl. K. Müller in WVjh. 1907 S. 288" undGreving, Ecks Pfarrbuch für U.L.Frau in Ingolstadt S. 20' und 89 f. DerHeinrichsaltar hatte seinen Platz an den cancelli im südlichen Nebenschiff, vorden Stufen, die in den erhöhten Nebenchor fuhren; vgl. liasl S. 40 f.
") 3. Oktober. Ein Georgsaltar 1471 bezeugt: ein neuer Altar am9. Mai 1505 geweiht. Lage: im Schiff, sul) cancellis (Liber cerem. J''ol. 75"und 76 a ), also wohl dem Heinrichsaltar entsjirechend am Aufgang in den er-höhten nördlichen Nebenchor; vgl. auch oben S. 269 Anm. c.
7 ) 4. Oktober. 1218 urkundlich bezeugt: WUJi. III, 69; neue Altarweiheam 9. Mai 1505. Der Standort ist durch den Namen bezeichnet.
H ) 4. Oktober. Allerheiligenaltar bezeugt 1471. Standort beider Altäre : imSchiff (in pavimento, Liber cerem. Fol. 75" 176"), rechts (Marienaltar) und links(Allerheiligenaltar) vom, Kreuzaltar. Das Galendarium Elvacensc verzeichnet zum26. April: dedicatio ad sanetam Mariam in meridiana parte monasterii, womitvielleicht (Irr Marienaltar südlich, im Schiff' gemeint ist (monasterium — Kloster-kirche, Münster); wahrscheinlich aber handelt es sich um die Stadtpfarrkirche.