Druckschrift 
Die Umwandlung des Benediktinerklosters Ellwangen in ein weltliches Chorherrenstift (1460) und die kirchliche Verfassung des Stifts : Texte und Darstellung
Entstehung
Seite
277
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Anhang V. Altäre der Stiftskirche im 16. Jahrhundert. 277

Kunnni altaris in choro') celebratur tertia die mensis Octobris. 2 )

Dedicatio altaris s. Benedicti celebratur in die s. Ciriaci inrnense Augusto. 3 )

Dedicatio altaris s. Stepliani celebratur in die s. Narcissi. 4 )5 Dedicatio altaris s. Margarethae b ) celebratur in die s. Narcissi.

Dedicatio altaris s. Joannis Evangelistäe celebratur in dies. Othmari.")

Dedicatio altaris s. Annae 7 ) celebratur dominica proxinia postfcstuiii ipsius.10 Dedicatio altaris s. Nicolai celebratur in die Philipp] et

Jacobi apostolorum. K )

') Principale altare s. Viti 1240: WUB. III, 451.

'-) Von jeher bis ins 19. Jahrhundert herein der Tag der Kirchweihe im Stift.

") 8. August; ebenso im Calendarium. Klvacense (späterer Eintrug).Standort nicht sicher (nach Khamm, Auctar. p. 53 Nr. 126 hinler dem Hoch-altar; anders Schwärs S. 22: vgl. auch Busl S. 37f.).

') 29. Oktober; früher (Calendarium Eloacense) 27. April. Lage zweifel-haft (nach Schwarz a. a. 0. in der oberen Kapelle der Vorhalle). Da unserVerzeichnis allem nach eine gewisse Ordnung einhält, die der räumlichen Lagedir Altäre entspricht, so durfte der Stephansaltar im nördlichen Querschiff,etwa rar oder in der Turmapsis, zu suchen sein. Am 3. März 1541 schlugdir Dekan im Kapitel vor, aus der alten Kohleukammer ob St. Stephans Altarriu Behältnis zu den Ornaten, zu machen, was den andern Herrn nicht nützlichschien (Rez. II Fol. 209''). Für die Koordination des Stephans- und Mar-garethenaltars spricht auch der auf gleichzeitige Entstehung deutende Umstand,dass beider dedicatio am gleichen Tag gefeiert wurde.

: ') Früherer Jahrtag 28. April (Calendarium Elnaceuse). Lage wahr-scheinlich im südlichen Querschiff in (vor) der Turmapsis. I5til wurde imKapitel beschlossen, die Glocken auf dem Kirchhof in St. Margarelhenturmnu hängen (Rez. IV Fol. 262". 265''): es kann damit wohl nur der südöstlicheTurmgemeint sein, der dann von dem nächst gelegenenA Itar denNamen erhalten hatte.

") 16. November; geweiht am 9. Mai 1505 unter dem Titel S. JohannisBaptistae et S. .loh. Evang.; Standort: Nordwand des linken (nördlichen)Querschiffsarmes (wie noch heute). Altäre s. Johannis Evangelistäe schon 121Kerwähnt: WUB. III, 69.

7 ) Altare s. Annae et s. Hieronymi im linken (nördlichen) Querschiffwahrscheinlich an der Westwand, entsprechend, dem Nikolausaltar im südlichenQuerschiff (vgl. die Beschreibung der Prozession an Allerseelen im Liber cerc-niim. Eol. 73a) von JProjisl Albrecht Thumb auf eigene Kosten errichtetnull 1505 Miii 9 geweiht: das Mittelstück des Altars, eine Steinskulptur:Mutter Anna selbdriil zwischen Hieronymus und Johannes Ev., darunter derDonator, Propst. Albrecht IL, in kleiner Figur kniend, ist heute in die Südwand derI arhalle eingelassen.

*) 1. Mai (so auch ein späterer Eintrag im Calendarium Elvacense).Standort: Weitirand des rechten (südlichen) Querschiffarms; in der Nähe sind