Anhang V. Altare der Stiftskirche im 16. Jahrhundert. 279
Dedicatio altaris s. Affrae') celebratur dominica Exaudi.
Dedicatio altaris s. Leonhardi -) celebratur in octavaPentecostes.
Dedicatio altaris s. Martini 3 ) celebratur in octavaPentecostes.
Dedicatio altaris s. Roclii 4 ) celebratur — ">5 Dedicatio altaris s. Michaelis celebratur in f'esto ipsius. B )
Dedicatio sacelli beatae Mariae Virginia in anibitu") celebraturdominica proxima post festum Assumptionis Mariae.
Dedicatio sacelli s. aposrolorum l'ctri et Pauli 7 ) celebraturproxima dominica ante festum Nicolai.10 Dedicatio sacelli beatae Mariae Magdalenae celebratur in festo
eiusdcin. 8 )
Dedicatio sacelli in antiquo hospitali 9 ) celebratur proximadominica post Joannis Baptistae.
u) Der Tag ist liier nicht eingetragen.
') Lage unbekannt: vielleicht bereits in der Vorhalle, wie die folgenden Altäre.
a ) In der Vorhalle links zwischen den beiden ersten Pfeilern (vgl. e. B.Liber cerem. Fol. 73«), 1331 Mai 22 geweiht.
3 ) In der Vorhalle (Liber cerem. I. c. und Fol. 76 a ); 1331 Mai 22geweiht.
') Der Rochusaltar in nova struetura (Vorhalle) wird gelegentlich in■lahrlagsverzeichuissen erwähnt : über die Rochuskapelle, die nach OAEll-wangen S. 406 einst „bei der Stiftskirche 1 ' existiert haben soll, ist gar nichtsbekannt.
B ) 89. September. Altäre b. Michaelis 1355 August 3 geweiht. Standortallem nach in der westlichen Vorhalle, vielleicht in der Kapelle im Obergesehose,in der Schwarz wohl mit Unrecht ein dem hl, Stephanus geweihtes Oratoriumerblickt (vgl. oben S. 277 4 ). Die Frühmesse am 29. September wird gesungen(entweder) in altari s. Michaelis vel Omniuni Sanctorum (Liber cerem. Fol. (>()"und 75*); weil schwer zugänglich und nur wenige Personen fassend, wird die,Kapelle selten benutzt worden sein.
") Liebfrauenkapelle im Kreuzgang; vgl. W Vjh. 1908 S. 177 f. Vonder westlichen Vorhalle bestand früher eine direkte Verbindung mit dem Kreuz-gang und der Frauenkapelle (vgl. den Gang der Markusprozession im Liber
cerem. Fol. 39").
7 ) St. Peter and Paulskapelle bei der Kustorei (OAEllwangen S. 406),1331 und 1355 bezeugt, 3. Dezember 1463 von neuem geweiht. Das CalendariumFlvacense verzeichnet zum 4. Oktober: dedicatio in ecclesia s. Petri sub eodcnicoenobio.
*) 22. Juli. Die 1331 und 1355 erwähnte Magdahnenkapelle lag in derMitte des ummauerten SUftskirchhofs /des heutigen Marktplatzes).
") Das alte Stiftsspital mit Kapelle des hl. Agidius (Liber cerem.l<'ol.;-S9), 1355 bezeugt; dass übrigens auch schon das alle Spital ein Heilig-geistspital war. zeigt der Umstand, dass dort an Pfingsten die erste Vesperund ein Amt in der Friiltc (seeunda dilucnlaris missa) de Sancto SpiritU durchStiftsgeistliche gehalten wurde. Über seine Lage vgl. WVjh. 1908 S. 181 f.