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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
1182
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n 8 r Rom. Rälsi Mas.and dero hohen Mitten

JmLutzee- zu aufferst gegen Mitternachr/ har oen Na-nnr daher erkalten/diewkli°"^wer- vie sehr ansehnliche Pfarr-Kirche allda/ diesen Httligen zu Ehren / ae-

d-neB ätz- weyhet worden/und eine andere/einer benachbarten Herrschaffc/Na-iu di. riäe mensNudorff/soder Heil. Jungfrau Marien zn ehren'erbauet/ der

gelegt.

Beschrei-bung d«rStadt.Aeik.

Beschrei-

bung

der Stadt

Vurvy-

zeitlichen Guter/ Bequemlichkeit halber/ derselben einverleibt.

Um das Jahr r 270. hat Waleam von Falckenberg und Montyedieses S-Veil im Besitz gehabt/ nach welcher Zeit d-eser Ort von demGeschlecht zu Geschlecht/endlich auf GrasW»lhelm von Nassau/Für-sten von Oranien/ doch als eine Lehen des Hertzogthums Luxenburg/kommen: Dem König Philipp in Spanien im Jahr 1566. andererMeynung nach/ »570. es wieder abgenommen; gleichwol hernachseinem Sohn Philippo /als er ihn loß/ und nach den Niederlandenim Jahr 1596. gelassen/ neben andern seineHVatterö Gütern/wieder-zusgeben/ besohlen. Es ist aber dieses St. Veit in dkm Begriff ziem«lich groß/ligk lustig/hatte Mauren/Thor/Thürne und Graben / be-liebst einem ansehnlichen Schioß/welches aber die Frantzöfische Mord,brenner alles niedergeriffen. Das Land herum ist weit/eben/und zuallerhand menschlichenNutzbarkeiten gar bequem/so zwar keinen Wai«tzen/aber genugsam Rocken und Hadern tragt. Die Burger sind all-hier in Waffen/ sehr wohl a bgericht; dahero sie auch An.159z.anSt.Antoni Tage/GrafPhilipp von Nassau und die Holländer männlichabgetrieben/welche es aber doch im Jahr 16z 2. überrumpelt.

Nebst St. Veit galt cs auch dem Stäötlein'Durbre oder Dur«buS/ so vor Zeiten Dolbore geheissen / und seinen Ursprung von denenNord-Männern h aben soll; welche dieses Land nmFeuer un Schwerdverwüstet. Dann als sie alle Orts - Gelegenheit/ feine Stärcke/ Lust-barkeit/das Wasser Ourt/ dasumliqende Land - und endlich denhohen Felsen / so m der Mitte desselben/ betrachtet/und wahrgenom«men/baß die sehr reiche Kausseme in der Nachba. schafft ihren Wegaus Braband in Teutschland / und hinweder aus Teutschland nachBraband täglich nahmen; haben sie das ansehnliche Schloß/auf be-sagten Felsen erbauet/ welches aber nach der Hand ziemlich baufäl-lig worden. Damit aber der Herr solches Castells die Kauffleute nichtgar vertriebe/hat er von ihnen einen grossen Zoll erpresst; und als manfolglich dieses Zolls und Tributs ge wohnet/ den Ort Tridutum/ nach-mals mit vrstümmelten Buchstaben Durbutum/ endlich gar bep Ab-gang der Sprach/Durbygenennet. Und dieweil das Land lustig dieLufftgelind/und die Gelegenheit zur Jagd allda sehr gut/als haben dirHerrn des besagten Castells/ da sie gesehen/ daß von dasigen rei-chen Leuten / viel andere und ansehnliche Gebage aufgesühret wor-den/