Triumph-leuchtender Rtie gs Helm. Vierd rerThetl. n81
Tag fieng der Feind an aus diesen zweyen Bettungen sich zu retiriren/welches desto leichter zu bewerckstelligen zu können / ließ Mons. deNoailles i fvo.Mann anrücken. Der Feinde hatte an beyden Or-ten brennende Lunden angelegt/ um solche vermittelst der gemachtenMinen in die Lufftzu sprengen/welches auch wol würrklich geschehenwäre/wann die Spanier nicht bey guter Zeit Nachricht von ihren Ab-zug erhalten / und dadurch Gelegenheit bekommen hatten/ die Lundenwegzunehmen zu lassen.
Sobald der Tag anbrach/ commendirte der Herzog von VillaHermofa einige Reuter und Miqueleks den flüchtigen Feind nachzrr-Tränest«»jagen. Man fand indem Französtchen Läger nicht mehr als ein einiges nehme»und darzu zersprungenes Stück/ sonsten aber viel Kugeln/Bomben/flüchtige»Hauen/ Schnüffeln und Lavetten / daran zwar der mehrere Theil ver- Abschied,brannt/ 2ooo.Granaten/viel Stücke Vley/ Küsten Schweffelund andere geringe Sachen. Hierauf nun machte sich der Hertzogvon Villa Hermosa fertig / in Roussillon zu gehen / und daselbst dieFrantzosen aufzusuchen.
Diese Nachricht bemuthigte ungemein so wohl die SpanischeArmee / und hofften sie gleiche Ehre an der Armee des Marfchall SHumierrs / alsverHertzogvonVillaHermosa/ander Armee desHertzogS von Noailles zu erbeuten; allein der Marfchalld'Humiereswolle nicht Stand halten/sondern jo bald er nur einen geringenWindvon dem tapffermütigen Vorhaben der Spanier und Holländer be-kommen/ertheilte er eiligste Ordre zum Ausbruch / wieer dann auchseinen March unaufhörlich bißum io.Uhrm die Nacht fortsetzte / dieHumitre«Bagage/ samt vielem Volck/zurück lassend'/ und setzteer sich folgendsMetfichzwischen Mortagne/ Comde und Turnay. , zurück.
Allein er blieb auch hier mcht lang/ sondern ein Theil brach ausihremCampement aus/ nachQueurain/ das andere aber marchirtenach dene^Frantzösischen Grantzen / um in oasige Guarmfonen ver-Gehiindielegt zu werden; inzwischen brach auch die Spanisch-Hollandische Ar ^ruattier.mee zu Cambron nach Soignes auf/und weil sich ein Mangel der Füt-terung zu ereignen/auch das üble Wetter anzufangen degunnre/ überdas auch der Feind schon au« dem Feld in dieWinter-Quanier gewi-chen/als fieng auch diese Arme an/auseinander zu gehen / und gleicheBequemlichkeit zu suchen. . . ^
Ehe aber die Franhösische Armee noch ,n die Wmter/Quarklergiengen/ musien auch die noch nicht verheertePlatzeim Lutzenburgischenihre Morddrennerey kosten/ und war St. Veit die erste Stadt / so anden Reihen muste. Diese Stadt ltgt in dem Hertzogthum Lutzenburg/
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