Triumph-leuchtenderNriegs-Helm.OierdterTheil. 78)
sind reich und preißlich/ und derselben «ins ziemliche Anzahl. Auchhaben die Baarfüsser rin schönes Kloster/ in dem eine sonderlich schö-Schlaff'Kammer.
Die Kirche zu Sh Paul ist wol zu sehen/ und trefflich / wegenjhrerMrösse und Schönheit berühmt. Dis Brücken der Stadt sindin grosser Anzahl/ unter denen die gewölbte Brücke allen andern anSchönheit fürgehet. Die Lehnen der Brücken sind von ausgearbu-teten Esten; das Kloster der Geistlichen des Heil. Krsutzcs ist langund weit/ und mit schönen Geschichten bemahlten Fenstern g.zierek»Bey denen Jesuiten siehst man allerhand rare Sonnen Uhren undeinen trefflichen Schatz/ allein alle jchlbenamte Kirchen und Klosterkönnen mit Sk. Lamberts-Kirchen / von deren wir schon gemeldet/nicht verglichen werden/ und zeigt man in der Sacristry dieser Kir-che die Figur des Heil. Lamberts in Manns-Grösse von lauter Sil»bm über das stehet man ein Meßgewandt eines Pabsis/ welcher Ertz-Diacsn in dieser Kirchen gewesen/auf dessen VordertheilistdieHeil.Jungfrau Maria/öen kleinen JEsum auf denen Armen tragend/vondicken Psrlen/^und auf dem Hmtertheil Christus am Kreutz gantz vonPerlen mit Nageln von dickmDiamanem und braucht diesesMeßge-gewandt niemand als der Bischoff/ oder Printz von Lüttich. Vor diessec Kirchen sind zween gleiche Tbürne/ wie zu Paris bey unser liebenFrauen; Sie hat aber kein Portal / sondern es sind statt dessen/ vorund hinter der Kirchen zwcy Klöster/ unterhalb denen man zu beydenSeiten hineingehet. Und ist das eine der Dom-Herren Kloster/worinnen sie wohnen/ welche alle von Adel/ Dockores/ oderLicentia-tru s.yn müssen. Es ist ein grosser Platz/ um denselben her sind derDsm-Herren Hauser die von aussen her überaus schön. Hinder dcmChor der Kirche zu St. Lambert ist ein Spring-Brunnen/ und einwenig weiter davon sichst man das Bildnis eines fürtrefflichrn Bür-germeisters; Darauf folgt der grosse Platz mit dem Biscboffi. Palast.
Das Castell sichet man auf einem Berg / gantz Kunst- richtiZangelegt und wolgelegen. DieLufft in der umligenden Gegend istgut und gemässigt/das Erdreich fruchtbar am Wein/Korn und Obst/und gibt es einen grossen Überfluß anWildbrat/und allerhandSchna-bel-Waid. Auch sind in diesem Lande Eissen-Gruben/wie auchOer-ter/ wo man Blev erhält/ und viel Salpeter-Hütten / nebst unzehligandern Stein- und unterirrdischen Holen/ aus welchen man mit einerwunderbaren Arbeit schwach« Erde ziehet/die zumBrennen sehr taug-lich/ also/ dass MAI ohnaefchr eine Meilwegs von Wich/ nachdem die
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