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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
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784
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784 Rom. Rais. Mas. und ders hohen Alliirte n

Stadt zur Gnüge versehen / davon dennoch neck auf die rooooo.'tzhaler werth weggeführet. Sonst ist davon zu Lüttich ein ziemlichKrosser Handel/ samt einem reichen Uberstuß von allerlcy Lebens Mit,teln/ so wol zur Nahrung/ als Wollust. Der Bsschoff hat das Her,tzogthum Bouillon/ die Marggrafschafft Franchimont/ und die Graf-schafft Looks undHestain/ oderSesbey/ samt vielen Baroneyemund noch fr. fürnehmen reichen Abteyen/samt 24. beschlossenen Städ-ten. Die Stadt will/ ob sie schon dem Bischofs unterwürffig / docheine Reichs-Stadt seyn/ aber ohne einige Dienstbarkeit / ohne daßsie demKayser wider den TürckenHülffleistet/und nunmehro sich aucherschlossen/demFrantzosensich zuwidersetzen / und zur Reichs-Par-ihey lediglich zu tretten.

Weil aber dieLütticher den FrantzZsis.AbgesandtenMons.Rato-bon in Arrest genommen/ und die Frantzosen den deshalben gefastenZorn an der Stadt Lüttich selbst nicht auslaffm kunnten: als muste es^ndcn die gute Stadt Huv/ s. Meilen von Lüttich gelegen/entgelten/welcheFra-tzosm sie mit zooo.Mann bißhero besetzt hatten/ nunmehr aber verließen/

' und auf der andern Seite / nebst denen Papier-Mühlen/ in Brandgesteckt/und das Namurische Marek-Schiff mit 50. Mann besetzt/des Willensund Vorhabens/ damit über die Maaß zu seßen;dl'e Hol-ländische und Lütkrchische VZlcker bekamen hiervon Nachricht/ wes-halben sie ihnen mit 2. Schiffen entgegen fuhren / und das Schiff ab«nahmen. Die Frantzosen versuchten zwar ihr Heil mit Schwimmen/musten aber meistens, was von Kugeln ftey blieb/ersauffen; Welchesdann die noch an dem Land sichende Frantzosen so sehr erbittert/ daßsie wieder nach Huy gekehrel/ noch mehrere Gebäu eingeaschert/ unddamit abgezogen.

Inzwischen langte Nachricht ein/ daß der am Frantzöststhen Hofbisher gleichfalls in Arrest gewesene Lütkichische Graf von Groeßbeck/Ratcbon fchy gelassen worden/welches dan hierauf auch demFrantz.Mons.Ra«w,!d"ach tobon widerfuhr; worauf er Mit 100. Pferden/ so man ihn zur Be«be gieitung milg 'geben/in einer/ dem Fürsten von Lüttich gehörigen/Kut-«'"rer. ftiner Gemahlin/ in einer Senfftenach Namur abgereist/ .

allwo man ihn/ gegen den Grafen von Groeßbe«? auSwrchftln sollte. iEs hatten aber die Frantzosen 2 ;o. Pferde bey Andennes versteckt/ in !Meinung es würde besagter Envoy ezu Wasser ankommen-desVor- fnchmens/ihnm solchem Fall wegzunehmen/und nacherDinant zu fuh- >ren/ um dasechst den Grafen von Groeßbeck/ wegen denen zurückstan-digen Lontridutionen/welche sie vtzn hem Lütticher Land gefordert hat«

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