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rättichische Ja die Unterlhanen von Lüttich in der Sasbey entschlössensichUntertha. gar/ Fall/ dem alten Gebrauch nach/ ein Burgemeister undrütti-nen wollen chische Dom-Herren mit ins Feld gehen würden / Mann für MannM i» mitjugehen' und Franckreich sehen zu lassen / daß in denen Lüttichi-" '^n.schen Unterthanen auch noch eine Liebe gegen das Heil.Röm.Reichwäre/ krafft welcher sie getrieben/ sich feindselig gegen Franckreich zuerklären.
Deschrei, Es ist aber Lüttich die Haupt-Stadt des Stiffts dieses Na«^'"gdrr mens/ welche keinen andern Herrn/ so woi in geistlichen / und welch«SM als ihren Bischofs / einen Fürsten des Heil. Röm. Reichs / und
»ich. ^ Herrn über mchr als «roo. Platze/ so alle von seinem Bischoffs-Stabdependiren/ erkennet; Sie hat achtCollegial-Kirchen/ worunter diefürnchmste zu St. Lambert/ hat auch noch innerhalb ihrer Maurenbezirckt/ acht grosse Abteyen/ zr.Pfarr-Kirchen / und verschiedeneKlöster/ zusamt reichen Spitälm/ daher ihr dann der Name erwach«sen/ daß man sie der Geistlichen Paradieß genennet.
Die Kirche zu St. Lambert ist eine von den schönsten/ grösten undreichsten in Europa/ mit einem Wort/ sie ist gantz vollkommen. DasGrabmahl des Cardinals Maria/ Bischoffs von Lüttich/ ist unglaub«lich wol ausgearbsitet/ Massen eS gantz von Ertz/und sein Bildnis mit-ten in dem Chor erhaben ist. Sein Hertz ist in dem Kloster des Hest.Kreutzes zu Huy/ und in ihrer Kirchen/ als ihr Gutthaker und Beschü-tzer/ abgemahit.. Der Palast des PrintzrnS oder Bischoffs ist sehrprächtig/ die Sähle undGallerien so groß / als man fast welche fin-den kan/ die Teppichen köstlich / die Zimmer und Vorgemächer mitstattlich.nMeublen versehen/dieGartemLändereyen alle mit desPrin-tzen Wappen ausgezieret/ und die Spring-Brunnen und Wasser-Künste anmuth-ergetzlich. Der Eingang im besagtem Palast istviereckicht und in Form eines Klosters/ mit sehr schönen ausgearbei-teten Pfeilern unterstützet/ unter welchen die Sahle. Man sichetdarinnen eine sehr schöne und herrliche Tafel/ aufChmesische Art ver«sichert/ und vermarbelt/ anjetzo aber auf die neue Art gemacht.
Die Carmeliten haben eine sehr schöne Kirche/ weiche fast gantzvon Marbel ist/ und darff man dasSchreinerwerck darinnen gleich«falls hoch schätzen/ weil es/ benebst dem hohen Portal / unvergleich«lich künstlich gemacht. St. Jacob ist ein Benediktiner-Kloster/eine schöne und grosse Kirche/und gleichfalls schöne Sacristeyen. DerSchatz ist über die maffen köstlich/ und voller schöner und seltenerHeiligihümer/ auch sechsten von denen Aposteln. Die Zierralhen
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