Triumph- leuchtender Rrr'egö-Helm.VierdkerTheil. skr
ster-Rock ab/ und begab sich derselbe/ als er gewöhnlicher maßen denenAnwesenden den Segen ertheilet/in sein Zimmer zurück; Die HerrnCardmale aber hielten die sämtliche Gesandten auf / und liesien ob-gedachte Geschencke in einer besondern Kammer zeigen. Nachge-hendsward diese Gesandjchafft durch den Geheim--Schreiber von derVersammlung der Forkpfiantzung des Glaubens in des HerrnCardi-»nals Cibo Zimmer begleitet/und von dar auf eben denen vorigen Ca-rossen wieder nacher Hauß gebracht/ auch von derPabstl. Leib--WachtMit klingendem Spiel empfangen.
Der Ertraordinaire Envoye Pater Tachach und die Mandari-nen bezeigten sich über diese offendliche Verhör ungemein vergnügt/undwar es auch Se.Pabstl. Heiligkeit ein grosses Vergnügen diese frem-de Heyden/zum CbristlichenGlaubenzu bringen/ zumalen bey dieserGelegenheit so gar heydnische Obrigkeit denen Arbeitern der Christisschen Kirchen hulfflicheHand bote. Weshalbsn dann Se. Heiligkeit Gcschc«Fedem ExtrordinaireEnvoye eine güldne Müntze / welche auf der einen des Pabst«Seite das Pabstliche/ausder andern das Königl. BÜdnuß furstelligmachte/und mit Diamanten reichlich versetzt war/vor dem König inSiam einhandigte. Denen Mandarinen gab ergleichfallsjedem eine-solcheMüntze/ benebst einem silbernenCrucifix/welches letztereGeschenckaber Pater Tachard/so lang biß sie gemusst seyn würden / in Händenbehalten sollte. Nebst diesen Geschencken bekamen sie auch viel ander«Andacht-würckende Sachen/ benebst köstlichem Confect aufdie Reiß/welches alles sich aufdie 7000. Kronen beliefe; Und hiemit nahmensie wieder ihren Abzug.
Weil aber die Drohungen des Lavardin sich zu Rom noch nichtendigten und der Pabst sähe/wie es nicht nur blosse Drohungen / son-dern selbige zum Theil durch WegnehmungAvignsns/undGefangen-Setzung desBischoffs von Vaison zu Merck gerichtet worden/als un-terlieffe der Römische Hofnicht sich bester Massen vorzusehen/ und ge-gen den einbrechsnden und getroheten Kriegs-Wetter in Bereitschgfft Krlegs.A«-zu stellen. An die Legaten zu Bononien/Ferrara>Romsnia>undTor- ua>Uu ,bmoergieng Befehl/ daß jeder von ihnen inseinem Gebieth looo.zuFuß nebst Ivo. zu Pferd werben/und dieselben in denen Kriegs-Ubun- StaatgcsEgen täglich unterrichten lassen solte/die Grantzen des Kirchen-Staats ,^rc,nkrcjch.damit zu bedecken. Der Contesiabel Cslonna/ ward zum Generalender He'.l.Kirche erklart/und ihm vonSe.Heiligkeit a nbefohlen/14062.
Mann in dem Königreich Napoli zusammlen; Jngleichen sollte ein je-her Jtgliamscher Fürst einen guten Haussen von Soldaten zu seiner
Bbb b eignen