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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
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s i c> Rom. 2>aisi Mas und dcrs hohen Allurren

Geschenk bestund in einem acht-cckichten Kastlinn/^ »Hnger hoch/undchiem Schuh lang von dem besten Gold und Drat-Arbeit/so r s.Pfundgewogen./ und von einer künstlichen Hand verfertigt daraus man garwohl abnehmen kennte/wie geschickt die Siamer auch in dergleichenkünstlichen Hand-Arbeiten seyn. Das andere.Geschenck war ein schHern Käsigen/von Pfunden/so mit allerhand schönen Laubwerckund raren Augen ausgeziert/ nebst einem Becken / das zwey Hände inDiametro hatte / von Hechel habner Arbett aufdie Massen künstlich;ohne daß ein hschschatzbares Käsigen mir Indianischem Lac und Sil-ber gesterk/ darinnen des KönigsCrebential-Schreibeii in einem güld-nen Geschirr/und roch-güldnen Zeug eingcwickelt gelegen.

Wie nun diesesglles mit Vergnügen verrichtet / ersuchte offter-«vindM-i- wchnter Pater Tachard Ionigl. Slawischer Ettraordinari Envoyencn wstal- JH-Pahstl.Hüil. daß sie den gebührenden Respecr und Reverentz vonten ihren denen drey Mandarinen anzunehmen geruhen wollten/ und als diesesRispect ge- erlaubt war/statteten dieselbe dem Pabst solchen mit eben denenseni-nen den gen Ceremonien ab/ als sie gegen ihren König zu brauchen gewohnt.Paoir. ^s trugen aber diese S.'andarinm schöne Kleider von Damasken/die ihnen biß an die Knie giengen / und worüber noch ein ander Kleiddi-trMan von rochen Scharlach/so etwas länger/und mit einem güldnen Bor-barNun. ten drey Fingerbreit verbrähmt waren: Um den Leib batten sie einengüldnen Gürtel/ und an der Seite emenDolchen mit einem güldnenGefaffe/aufdem Haupt aber einen Bund von weisser klarer Leinwad/welcher an demKopssmit einen Massiv-Güldnen Zirckel drey Fingerbreit/wie mit einer Krön umgeben/ und mir einem güldnen Band un-ter dem Kinn eingebunden war.

Eomvli- Es bestand aber Las Compliment in folgenden; Erstlich neig-mcnttn dit- ten sie sich mit gefallenen Händen biß an die Stirn/lieffen selbige bißse,- Man- aufdie Gürtel herab/und bogen beyde Knie zur Erden. Hieraufsiun-darlnen. dm sie wieder auf/ undnaherten sichmit zwey Schritten mit eben vori-

ger Ceremonie dem Pabstl. Thron; Diß geschähe zum drittenmal/undsetzten sie inzwischen die Arm in dis Seite/und behielten den Bund aufdiMHaupt/ beyderdrittenReferentzaber rührten sie mit der Spi-tze davon den Saum des Päbstl. Rocks an / da sich inzwischen PaterTachard aufBefehl desPabsts zur rechtenSeite derselben stellen musie.

^ Nachdem nunMß bey der Gesandschafft Anwesende ihre Schul-»aw kMt digkcit beobachtet / ward Pater Tachard als Ertrordinari Envoyeköch ein- abermal zum Fuß-Kuß gelassen/ und als er sich zur lincken Hand desmal zum Papsis verfüget/nahm der Cardinal Casanata dem Pabst den Prie-Luß-Kuß. ster-