4ro Rom. Rais kNaj. und dero hohen Alliirren
tirten zum Commissi io / Commendanten und andere Qffcirer ge»schickt/ und sich über solches hartes Tr actament beschwekret/ dabey amführen lassen / daß solches schnür stracks wider die Capitulationlieffe/har solches alles nickrs helffen wollen / sondern das Geld wardieLo-sung/jaderCommiffarius sagte ausdrücklich / sie kehrten sich an keineCapitukanon. Als man nun solches üble Verfahren gesehen/ daß man«othwrndigzu einiger Bersteuer verwllligen und versprechen müste/als entschloß man sich/ den andern Tag rOoo.Reichsth. zu erlegen/worauf zwar die Soldaten aus denen Häusern Mücke geruffen wor,AN/selbige aber wollten durchaus nicht weichen / biß sie sich satt mitSpeiß und Tranck angefullek/ und haben sie alsdann die Officirer mitGewalt austrelben müssen; des andern Tags ließ der Gouverneur undCommistarius dieser Stadt andeuten/ daß / wo man vor ir.Ukrendie 2O2o.Reichskh. nicht liefern würde / so sollte ein jeder 12.ReuterHeydeldtrg j„s Haus bekommen/ worauf dak Geld bezahlt werden müssen. Die-schickt eiom üblen Verfahren nun inS künffrige fürzubeugen / fertigte diese be/<-nvoy"n drängte Stadt sund Burgerschafft einen Abgeschickten nach Pariß/sichwegen dieser greulichen Auflagen zu beschwekren / derzwarwonMadame gute Vertröstung empfangen /auch der König versprochen/das Werck exammiren zu lassen / dergleichen dann der Monck s/denan.ihm Abgeordneten auchgeantwortt: Da in dessen diese Leul-Pres-ser forrgesahren alles doppelt zu sord.rn/und auch darauf zu excquiren.
Speyer war nicht weniger dann Heydelberg bedrängt / manpresste diesen guten Leuten dasMarckairs den Beinen/ und müssenauch so gar die Herren es und andere Lamersies/so von hieriveggezogen/gleich denen andern Anwesendcn/sür das Winter Quar-tier Geld erlegen/und von der Zeit/da die Franzosen eingezogen / undda man keine Einquartierung gehabt / täglich von einem Soldaten 6.Kreutzer nachtragen ; und weilen diese Stadt wieder eine ziemlicheSteuer abgetragen/als wurden die in Arrest genommene Bürgermei-ster und Syndici/wobey Herr Assessor Leubelfinck und D.Matthias/nachdem ste vorher 600. Thaler basr erlegt/ wieder srey gelassen.Und obschon Mons. Monclas allhier zu überwintern sein Quartierin der Psaltz zu nehmen gewillct war/so hatten sie doch deßhalben nichtdie geringste Besserung zu hoffen. Mit dieser Ankunfft und Vermitt-lung des MonclaS wurden alle Häuser von denen Officirern eingenom-
men/wie dann dergeweseneGouverneur zuLandau/MonsBellecroye
des Herrn Affessoris von Eyben Behausung/alles darwidek ManenProtejtirsns ungeachtet/eingenommen» M h im
?rantzbflsschea H»f.
Speyer
wird hartangelegt.