_Tr kurnph/leuchrender Rrre^s-Helm. VierdtttTh eii. 4H
Manheim lag isgleichmSpitalkranck/ in dem sich die Fcantzy/sin hier nicht geringer als an andern Orten Fried-und Accord-brüchig MhttauHerwiesen; Wie sie dann die in oas Rakhhaus von denen wohlbemittel- vre Frsnzd.tenBurgernlgefluchttts Küsten aufgeschiagen/ und solche Preist ge- fWeun-macht, Hieraus meng es ausdasZeughauß/ und lieffen sie alle schwe- ^eu.re und andere Stücke ngch Philippsdurg führen/ und machten anbeyalle Anstalt/diesen best-befestigten Ort zu rasiren/wie sie dann durchSpeyer 24. Wagen mit Schub-Karren biß an den Rhein führen las-sen/ und als selbige angelangt/mit Demolirung der Stadt-Walle denAnfang gemacht / welches dann bald durch die Bguren/die siezu die-ser Arbeit gedingt/verrichtet worden.
Maintz muste auch die Bitterkeit dieser Franßösischen Tvranney Churfürstkosten/ und kannte Ihr. Chursürstl. Gnaden nicht langer der Frantzo- von Maintzfen Hochmuth betrachten/sondern entschlösse sich/ diese ftineResidenz reist nachzu verlassen / und mttselner sämtlichen Hofstatt dem Winker über/zu Tremh-im.Rheinheim zu verweilen. Der allda in Mayntz ligende Gouverneur ^ ^Hlons. Ia Lretecks hat alsobald nach des Churfürsten Abreift den Ab- von
riß von der Lager-Stelle dieser Stadt nach Versailles geschickt/um zuvernehmen/ ob der König diesen Ort zu fortificiren und behaupten ge- Versailleswellet. DerFrantzösische Commissarius war auch mglsichen geschaff- gcschi»t.tig/mit dem Maintzischen HerrnGewalks-Bothen die Quartier vor6.biß8ooO.Mairn/unb Stallung für 2090 Pferd zu reguliren/ undwann vieBürgerschafft nicht alles logiren könnre/fo drohet« er alsdannauch die Geistlichen und dann die Churfürstsiche Bediente damit zubelegen.
Sonstwardie Französische Armee voneinander gegangen und Franzose»in die Winter - Quartier diß-und jmfeits Rheins verlegt worden/ das Ahm >aoi<-Pifonellische Reg ment legte man mOffenburg und Gsngenbach/dasVilleroyfche zu Pferd meistens nach Oberkirck und Oppenheim; in -das Macgraffthum Baden kamen zwey Regimenter / und wardauch so gar die Baven-Durlachlsche Residentz nicht mit der Einquar,tierung verschont/ dabero die Fürstliche Personen / sich nach Bafel re-tirirt. Die andere Französische Regimenter / absonderlich aber zuPferde/legte man in die Eisaffische kleine Städklein.
Indem sie nun in den Quarkiern lagen/er mangelte es nicht hierund dar an ausstreiffen und ausschicken derBrandschatzungs-Brief"/ AW»st»deren verschiedene sowol in Francken als Schwaben abgeftrtigr wor-Uf""'den/ absonderlich aber ließ der Heilbronnische Commcndanl Mar- ^rand.quis ve Fequicrs an die Bischöft-und Marggraffthunm Bamberg/ Brüse hin.
Nnn Wurtz-