z or Rom. R ais. Mas. und dero hohen Allürten
nicht vergessen / feines hohen erlebten Alters verschonen / und ihnUlegeringe Zen / so an seinem Leben übrig seyn .möchte / in seinen Standund Ehren hinzubringen / vergsnstigen / so wolle er selbst zu gewisserund denen Standen ihme bestimmter Zeit/ die Kayseriiche Krön sei-nem Sohn aufsetzen / und ihm das Rach zu seinen Händen stellenEnkschrl. und übergeben.
k'igung un Die Gesandten entschuldigten sich mit dem aufgekragenm Be-Bkdro. fehl/mit Vermelden/ so ihnen die Kaysirliche Kleinodien nicht gusiHM der willig wollen übergeben werden/ mästen sie sich anderer Mitte! ge,GezaiwM hauchen / so dem Kayser nicht gefällig siyn möchten. Nach solchermuthigen Bedrohung ist der Kayser abgttrmen / -hat sich mit demZkayser Kavstrlichen Ornat und Habit bekleidet /sich Wiederau denen Gesanh«
jtgkzugu, ten gefügt/und gesagt: Liebe Herren/ vreses sind die Reicheler ichtden Aleinsd undrseichen/ womit mich des ewigen Rönigs^ulaf^aditan ^ und der Fürsten einhellige Wahl befchencket. Der jenige
^ ' so uns in diese n'lacht gefeyet / ist auch mächtig genug uns dar-
innen zu schürzen und zu erhalten / auch eure ungerechte Händedavon zu.emsondern. wolt ihr aber alles dessen ohngeachtec/dannoch in euerem angefangenen Vorhaben fortfahren / so binich hier gegenwärtig für euch sitzend/ und anjeyo ohnkräffcigden Gewalt zu hinrertreiben.
Ob nun wo! dis Rede des Kavssks denen Gesandten ins Hertzgeschnitten/ haben siedochin Erwegung/daß sie aller Pflicht/ Huld- . und Gehorsam von des Pabsts Zulasten entledigt / sich den Kayser ge«kladen deu nähert/ ihm erstlich die Krön abgenommen / von dem Stuhl herab Kt«Kayser ' zogen / und des Kayftrilchm Ornats allerdings entblöst. B-y sol«aus. chen Hand i hat der Kayser zu GOtt mit grosser Betrübnuß undtraurigen Worten gsseuWt/und endlich in diese Wort herausgcvro«chen:GDtt der HErr der Rache / sehe und rache das Unrechts-Rach^Red. mir zufugt / und werdet ihr gewißlich nicht ungestrassc blei-
^ ' den / indem ihr so schändlich euren mir gechanen Eyd zuruck
seyer. Allein die Gesandten waren hiezu taub / hmteriieffen den ent«kleideten und vom Reich und der Kirche ausgeschlossenen Kayser zuBingen/ lieferten im Gegentheil dieRMlia denen zuMayntz verweblsrrden König undFürsten ein.
?A,l. Anno, ;o2. ist diese Stadt Bingen vom Kavstr Alberto l. be,
' , l^aert worden/ und müsse sie Chur-Manntz mit Ehrenfelß/ Schacht-müein/ Gop/ denen Castellen und dem Städtiem Lvhnstem/ vet«" tnögderImdens-Arkicul/demKayserübergeben. Anno izri.wsrb
-- p,e