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und haben vielleicht von diesen heiligen Ruperts dem Beichtiger/ des-wegen viel Pfaltz-Grafen den Namen kuperrorum getragen.
Anno n o§. als Kayser Heinrich der l V. einen Reichstag nachMayntz verlegt / daselbst sein Recht wider seinen Sohn öffentlich aus-zutragen/ der Sohn aber den Valter entgegen gezogen / undzuCo-Kais.Hein«blentz sich mit ihm vertragen / und den bisherigen Zwist blos der Ver- rich komehetzung böser Leute zugefchrieben / haben hierauf der wieder vereinigte mit seinenValter und Sohn von Codlentz sich hicher nach Bingen begeben/ und John nachsind daselbst Freykags vorWeyhnachten angelangt/da der Sohn dem ^sen.Vatter zu verstehen gegeben/ daß zu besorgen/ der Bischofs zu Mayntz Hält zuwürde den Kayser/als einen von dem Pabst verbannten/ in die Stadt Bingenbirnicht einlassen/weshalben er dann zu Bingen die Feyertage halten soll- Feyertage.te; er wolle indessen denen Fürsten und Herren ihren wider ihm gefass-ten Widerwillen ableinen / deren Gemacher g gen ihn versöhnen/ unddahin richten / daß er sicher ankommen / und alle Sachen zu einer er-sprießlichen Endschafft gereichen möchten.
Von diesen gantzen Handel muchmaste der Kayser von seinemSohn/ der so slehendlich und mir Hertz-brechenden Worten/ ihm/ we-gen der Beleidigung / um Vergebung gebetten/ nicht die geringsteFalschheit/ verwiegte derohalben in Bingen die Feyerkag über zu Wird zuverbleiben / und seine glückliche Verrichtung und Wiederkunfft da- Bingenselbst zu erwarten. Allein deme allen ungeachtet / ward der Kayser/ sefanglichaufBefchl seines Sohns/samt dreyen Personen/in ein Gemach ver-AA"°""schlossen; worauf dann König Heinrich nach Mayntz abgereist. ' '
Zu Anfang des Reichstags haben die Päbstliche Gesandten des Wird zuPabsts Bann wider den Kayser aufs neue auSgeruffen/ ihn seines M?vnßKayserlichen Stands entsetzt / und König Heinrich seinen Sohn an^.^«dessen Statt zum Kayser bestattigtssinv derowegen die Ertz Bischöffevon Majntzund Cölln/nebst dem Bischoff vonWorms/nachBingenadgeftrtigt worden / dis Kayserliche Kleinodien und Ornat von dem GesandtenKayser zu nehmen. Als die Gesandten zu Bingen angelangt / und^M^ihre Werbung abgelegt / hat sich der Kayser solches geschwinden un- undkün.rechtmässigen Verfahrens mit sehr kläglichen Worten und Geberden den ihmbeschwehrt / daß er unverhört/ und der falschen Zulag und Bezüchti- die Enrse,guna seiner Feinde unüberwunden/ mit solchen Hohn und Spott/ tzung an.dergleichen keinen seiner Vorsabrm am Reich begegnet/ solte vrrdamtund verstossett werden/ und unter andern die Gesandten ihrer Treu Redeund Pflicht/darmil sie ihm verbunden/ erinnert/ vermahnt urid ge-bcsKay,betten / sie wollen ßchgn. ihren von GOtt verordneten Ober-Haupt strs.
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