r f6 Röm. Rai sisMaj. u nd der- hoben A llurten
vugestüm, " An ^fsy.den iz. Februarii/ war ein schrecklicher üngestümmermer Wind Wind zu Speyer/ der eine Wand umgestürtzet / und auf!). Johannt» Speyer. Werners von Themar Töchkertein von ir.Jahren gemorsten/ die denis. Februarii nach n. Uhren um Mittag lebendig und/Leibs halber/ein wenig am Fuß verletzet/wieder ist herfürgebracht worden/weshal,den in einen engen Gaßlein dieser Stadt/nicht weit von dem Dom beyder Weber- Gaffen/ein Denckmal wegen dieser merckwürdigen Bezr-benheit aufgerichtet und gebauet.
Was Speyer beyVeränderung der Religion ausgestanden/ge,hen wir hier/ aus wichtigen Ursachen/vorbey/und wenden uns auf dieKriegs-Actionen so Speyer wahrenden zo. fahrigen Kriegs dultenSpeyer muffendann seidige hatte wegen Pfaltz grosse Unruhe / und muffe dieStadt A. 1622. bey Ankünfte Ertz-Hertzog Leopolds etliche FahnenAmebinea. Kaiserlicher Besatzung annehmen und eineZeitlang behalten. Bey" ' Anfang des r 6; 2. Jahrs/nahm die Stadt Schweden ein/und mit ih-nen eine bald darauf erfolgende Belägerung / indem bald darauf nachOstern die Spanischen von der Mose! unversehens kommen/ und dieseStadt 2. oder z. Tag/ wie auch St- Germans-Berg/gegen den heili-gen Thurn/ da sie sich hindcr die Mauern verschantzt/beschsfsen.
Darauf die Schwedische Obrisie dieWormserVorstädte lassen ab-brennen/welches Feuer , auch zwcy Jungfrauen- Klöster/St. Martinund Sr. Clara/angetrsffen. und das eine in dieAsche gelegt: man mu-ffe doch endlich mit dem Spanischen General / einen Grafen von Em,Speyer den und Don Philipps de Silva/Spanischen Gub/rnatorn/inderkommt an Oder-Rheinischen Pfaltz accordiren/ und stunde die Stadt viel aus/die span- ästete sie auch eine grosse Summa Geld/daraufdieSpanischewiederabgezogen und Käiserliche und Bayerische hineingelegt worden. Dis«»die Schwedische aber kamen bald wieder und haben mit Pressen nichtSchweden, gefeyert.
Anno 16z f. den 2. Febr. bekamen die Kaiserliche die Stadt kvie-Und wieder der mit Mord. Es ward aber dieselbe bald darauf von denen Fran-
«mbirKäis.zosen und Schweden unter Hertzog Bernhard von Sachsen-Wei-mar belagert/und den n.MertzausGnad undUngnad erobert/sieblieb aber wieder nicht lang in ihren Händen / sondern ward wieder de-nen Kaiserlichen übergeben/ von welcher Zeit an / sie des Kriegs hal-ber jimtichinRuhegestanden/abergleichwol Soldaten haben / undmit der Theurung/Hungers -Noht/und allerhand Kranckheiten/krie-gen müssen; dadurch sie dann in einen weit andern Stand/ als sie vordem TeukstM Krieg gewesen / gerahken.
Am