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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
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Triumph-leuchtender Ariegs-Helm. VierdterT heil isf

An. i zyo.eraugriete sich abermals zu Speyer ein« Aufruhr/ daetliche meineydige Bürger wider den Rath der Stadt sich empöret/im i ?7s. aber ihre Straffe empfangen.A. r Z76. kam der SpeyerischeB-schoffAoolph vsn Nassau für die Stadt/ eroberte/ und verbrenntedie Vorstadt Alt-Speyer / stürmte auch so gar die Stadt zum drit-tenmal' aber vergebens/ muste-alfo/ nach gemachtem Vergleich/ wie-der abziehen. Im,419. bekriegte Bischoss Raban zu Speyer dieStadt Speyer/ und belagerte sie zween gantzsr Monath la g / umdaß sie das Slifft St. Grrmani zerbrochen / und geschleifft / weildie darinnen sich enthaltende Geistliche der Burgrrschaffr Weiber/ sounter dem Schein des Gottes-Diensts dabin gekommen/ geschändet/und vrrunehret. Doch kam es im 1422. Jahr mit grossem Scha-den des Raths und Bmgrrschafft/ indem sie um eine stattliche Sum-ma Gelds gestrafft worden/ zum Vertrag.

An. 1429. geriet!) die Stadt Speyer mit etlichen von Adel in Kriegzwi.Feindschafft; wesha'benChur-Memtz undPfaltz/ desgleichen ande- scheu denre Bundsverwandksn der Stadt / ihr schleunige Hülste zufertigten/ Adel undvermöge welcher diese Fehde wieder geschlichtet / und durch Gefan- d" Stad»,genschafft der Rädleinsführer gcstillet worden. A. 14;?. war einTburnier auf des Raths zu lassen/ zwischen Siegfried von Vennin-gen und N> von Rechberg / wobey nach viermal zufammgeschehenenRitt / zuletzt der von Rechberg tödtlich verwundet / samt seinem Roßgefallen/ und der von Venningen den Obsieg behalten.

A. is 12.erwuchs ein grosser Aufruhr zwischkdenBürgern und dem Auftnhr j»Rath zu Speyer/ des Ungelds halber/ das man sehr hoch gesteigert Speyer wr«hatte; die Burger Hessen zuHauffe/ begehrten Rechenschafft von dem des U»'Rath/ nahmen die Schlüssel zu den Thoren/ bestellten darunter ih-renAnkang/die niemand ohneihrZeugnüsundZeichen auö-oder ein-lassen sol-ten.Folgends setzten sie den Rath ab u. erwehlten eine neuenan seine Statt; Der Rath flöhe in das hohe Stifft in die Fr yheit;die umligrnde Herrn / als sie die Aufruhr vernommen / kamen/und wollen solche gütlich stillen/ und sich darzwischen legen/ aber manhielte die Thor für ihnen zu/ und wollte sie nicht in die Stadt lassen;

Also schickte der Kais r eilend semeRatbe dahin/mit Befehl/daß sie de-nen gehorchten/ wo nicht/ so wollte er die Stadt belagern/ und sie alsoverderben.

Also folgten sie des Kaisers Anwalt / etliche/ so aus der Stadtflüchtig worden waren/ proscribirten sie/ etliche aber entsetzten sie/ dieübrige blieben in ihrenAcmtrrn/ und die Erhöhung des Ungelds wardnachgelassen/ und abgelhan. u 2 Anno