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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in der Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem letzt-verstorbenen regierenden Hertzog zu Sachsen-Zeitz, Mauritio Wilhelmo, und Ernst Grafen zu Metternich, gewesenen Königl. Preußischen Staats-Ministre, und Gesandten auf dem Reichs-Tage zu Regenspurg : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen über verschiedene wichtige Materien, das Leben des Durchlauchtigsten Hertzogs enthalten ...
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nes Vertrauten Freundes redete. Solches gab er der übrigen Ge-sellschaft«: ,u verstehen, und ein jedweder wurde dadurch bewogen,auf tte Augen und Blicke des Dorff-Pfarrers, und seiner Röchlngenau Acht zu geben; da sie dann sonder Müheemdecket, daß sie und ihrHerr ein paar sehr vertraute Leute mit einander seyn wüsten. Nochbesser aber hinter die Sache zu kommen, viimxtm sie heimlich dasHaus, um zu sehen, ob auch der Herr Pfarrer und seine Röchin einjedwedes ein besonderes Bette hätte? oder ob sie sich nur mit einemeintzigen behülffen ? Aber sie fanden in Ser That, daß die Röchin sowohl als wie ihr Herr ihr eigenes Bette batte. Nichts destowenigerwolle ein schlanher Geselle aus der Lompagnls, noch eine andereProbe anstelle«, um zu erfahren, ob alles so richtig zugienge? Zudem Ende nahm er der Köchin die Feuer-Zange heimlich aus Ser Kü-che weg, und legte sie in ihr Bette, i'uil unter das Bett-Lacken oderTuch, dergestalt, daß die Köchin unmöglich ln dem Bette hatte liegenkönnen, ohne die Feuer-Zange zu fühlen und gewahr zu werden. Alssich der Schmauß endigte, war es schon ein wenig späte; jedochnoch nicht Mitternacht, weil der Herr Pfarrer den andern MorgenMesse lesen muste. Währende nun, da der Herr pflEr in dieBarche gegangen war, stin Amt zu verrichten, stunden die Gästeauf, kleideten und wuschen sich. Hernach gierigen sie in die Rüche,wünschten der ^griajoiepliü einen guten Morgen, und fragten, obstewohl geruhet hatte? Diese war schon wiederum sehr geAäffrig eingutes Frühstücke zu rechte zu machen, und absonderlich kleine Brat-würstgen zu braten, wannenhrro sie kaum Zeit hatte, mit einem^rrtzen Ja zu antworten. Indem aber hatte sie der Feuer-Zangenöthig, um KoPen unter den Rost zu legen. Weil sie nun solcheFeuer-Zange nicht findet, schmälet sie, und spricht zu der eowps§nis,man solle sie nicht vexlren, sondern die Feuer-Zange hergeben, dieman ihr zum Possen verstecket hätte. Da fragte derjenige, welcherdie Feuer-Zange in der Köchin Bette geleget hatte, wo sie dann dieVergangene Nacht geschlaffen hätte ? und die Köchin antwortete -ÄVs anders, als in meinem Bette? O mein liebes Rind! ver-setzte sodann dieser aus derGeievschafft, wäre dieses wahr, daß dudie vergangene Nackt in deinem Berte geschlaffen hättest,würdest du die Feuer-Zange wohl ge fühlet und gefunden ha-