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Lralmns ^lderus, ein Prediger in der Marck Brandenburg gewe,scnseyn. Hernachiftsoicherk'rgllciltgnsr., 4 !coi-sn^n. o isso.undannoI? 78 . zu Qenev über die Helffte vermehret, in Lateinischer undFranyöstscher Sprache gedruckt/ auch 4 un 1589. m VoicheobtinZAiederländLscher Sprache heraus gekommen. Auf dieses Luchnun, und zwar auf die erste Lciiuon , gehet eigentlich die vonEw.Durchl. angefüh' te Vorrede L.n,be5i. 4»uo 1627. hat ein Nüder-ländischer 6 rznc>lc 3 lier-Mönch, klenricus 8eclii!iu5 genannt, eintWiederlegung dieses Borgos heraus gegeben, unter dem Titel:
^Pvlogetlcu8 sciverkus ^Icorsinnu krsncilvgnorum pro lii)5o Louior-
mitgtum. Hierinnen aber hak der ^.uwr alles dasjenige, was k^> cho-lomLus clö in seinem l-ibro Lon 5 ormirgkum bereits geschrieben noch,mals bestätiget, und zu vertheidigen sich bemüh«. Ich meines Orts willdem Heil, krgncisco hingegen sein gebührendes Rechr chun, und soviel sagen, daß er ein sehr frommer und liebreicher Mann gewesenseyn muß. Er war von äüiilio einer Lischöfslrchen Stadt in demBärchen-Graar, indemOilbi-I Ombrig des Heryogthums Spoiemgebürtig, woselbst er um das Jahr 118 l. ge^ orcn worden. In seinerJugend legte er sich auf die Bauffmannschafft, welcher ^oieztionauch sein Vater zugethan gew^stn. Aber um das Jahr > 206. befändeer bei) sich einen heffrigen Trieb, der Welt zu entsagen, und sich inden geistlichenSrand zu begeben Er suchte demnach dieEmÄmkeigca,steyete seinen Leib, und bekam davon eine so elende Gestalt, daß ihndie Einwohner zu ^6s6o vor unsinnig hielten. Sein Vater warhiermit gar nicht zufrieden sondern bemühete sich, ihn durch die Schars-fe von solchem Vorjatz abzuzkhm, sperreteihn auch in ein Gefängniß.Da der Vater aber sähe, daß er nichts damit ausrichtete, führte er die-sen seinen Sohn zu dem Bischofs von .456560, vor welchem er aufalleseine väterliche Güther rcnuncixen solte« Solches that kraucilEnicht allein ganh willig, sondern zog auch sein Bkeid Vus, und gab es' dem Vater zu ücke. Er bekam hierauf gar bald viele Anhänger, die,nach seinem Exempel, eine freiwillige Armuth über sich nahmen;wodurch er auf dl-Gedancken gerieche, einen, eigenen Orden zu stiff,ten, welches auch mit Genehmhaltung derer Päbste geschähe; wie daimder pabst lanocentiu? lll.auf dem Ooociüo l.gtersnen6 t^nno 1215«diestti Orden 2 pp 50 biret, pabst ^lononnL aber / 4 uno I2LZ. con6sMl-rek hat. Von vexschjedmeri nachherigen Päbsten aber ist er mit vielen
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