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griffen hierauf das verschantzte Lager derer Böhmen auf dem Bergean, und trieben sie zwar, nach einem blutigen Gefechte, welches dengangen Tag gewähret, heraus; des Nachts aber verschanhte sichLckg mit seinen Leuten schon wiederum vor unserer Nase. Hiemechstgerieste unser Lager gantz unvermuthet Ln Brand, und die Flammenverzehrten alles, was sie erreichten. Bey sogestalten Sachen war Ray.fer Sigismund dermaßen kleinmüthig, daß er sich nkcht entichliessenkunle, die Böhmen nochmals anzugreiffen, sondern die gantze Reichs-und seine eigene ^rmee gieng wieder zurücke, nach dem sich der Rayserauf dem Schlosst zu Prag, welches er innen gehabt, in der Gr. Veits.Rirche hatte, als Röntg von Böhmen, crönen lassen. Ehe unsere-^rmce aufbrach, schickte ich nochmals einen'Gesandten an die Böh-men, und ließ sie ermahnen, friedfertig zu seyn, und den Räyserals ihren rechtmäßigen Röntg anzunchmen. Die Böhmen aberantworteten, daß rva»m8l§',Lmun6u8 ihr Röntg seyn wolte, er noth-wendig die sogenannten vier Pragerischen Arrickel annchmen,und sich öffentlich zu denenselben bekennen müsst, ohne was sieihm noch weiter vor eine Lspiwigrion vorschreiben würden.
DerMarggraf.
Worinnen haben diese vier pragerijche Artickel eigentlich be-standen? geehrtesier Herr Vater!
Der Lhurfürst.
Der erste hielte kn sich, daß das Abendmal allen Christen, diesich prüffen könten,unter zweyenGestalten solte aüsgetheilet wer-den. Zum andern stlten die Priester, wie sie Namen haben mö-gen, sich in keine weltliche Dinge mengen, noch einige welt-liche Hoheit besitzen, sondern ihres Berufst abwarten. Drittenssolte das Predigen allen frommen Christen erlaubet seyn; undvierdtens die Mifstthater, ohne Ansehung der Person, sie feyengeist oder weltlich, von der weltlichen Obrigkeit gestrafftewerden.
Der Marggraf.
Hätten die Böhmen nicht pi-Lrenckret, daß das predigen allenfrommen Christen solle erlaubet seyn, wüste ich nicht, was man an de-nen übrigen dreyen Pnncren auszufttzen gehabt? ^
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