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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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Der Lhurfürff.

Ich bin eurer Meynung,geliebrester Herr Sohn! und war esauch damals. Aber der pabstliche dlunrius, und die RäyftrlichenBer'chr - Väter, fanden genugsam daran auszusetzen, und verwarffen siealle viere, schlechterdings, als Ketzerisch und verdammlich« Ja sieriethen dem Käysee, er solle die Böhmen in die Reichs-Acht erklären,gleichwie sie der Pabst schon in den Bann der Rirche gethan hätte ;wo-bey sie versprachen, daß der Pabst das Leeuy wider die Böhmen vonneuem solle predigen lasser;. Als die Böhmen dieses höreten, verdop-pelte sich ihre Verbitterung, und es trat auch Conrscius der Ery-Bi-schofs zu Prag, welcher den Räyser auf dem Prager - Schlofft gecrö-net hatte, öffentlich zu denen Hußiren.

Da ich wieder nach Hause zog, richtete ich meinen Marsch durchdas Magdeburgische ein, und ruckte en pgssgnr, vor die Festung Al-vensleben, welche Heinye von Greinford besetzt hielte. Dieser hat-te , gleich beym Antritt meiner Regierung, in der Chur - Marck sichfeindlich gegen mich bezeuget, auch nachhero mit denen Heryogen vonBayern und Pommern sich verbunden, wannenhero ich mich seinerPerson bemächtigen, und denselben, weil er sich an einem Lhurfürstendes Reichs höchlich vergriffen, am Leben straffen wolle. Der Ortwurde auch gar bald erobert, und Heinye von Greinford fiel kn meineHände. Weil aber derEktz-Bischoff Günther zu Magdeburg vordiesen von Adel eine Vorbitte einlegte, überließ ich dem Rayftr die Ent-scheidung der Sache, und erhübe mich vollends in die Lhur-Marck-Brandenburg. Meine Gemahlin hatte mitlerweile von Onolybacheine Reise nach Regenspurg gethan, und daselbst mit verschiedenen Für-sten, Btscköffen und Herren, Rath gepflogen, wie dem BeginnenHeryogs Ludwigs zu Bayern, Ingolstadt gesteuert und gewehretwerden könte? der nicht nur seinen Vetter, Heryog Heinrichen zuBayern Landshur hefftig bekriegete, sondern auch in meinen eigenenLanden nicht wenig Feindseligkeiten ausübete. Diese Versamm-lung zu Regenspurg nahm demnach mancherley diensame Heimes,und es ward auch beschlossen, Ingolstadrzu belagern; welche Belage-rung aber nicht ins Werck gerichtet worden ist.

DieBöhmen gäcireisirten sich, wie ich vorhero gefürchtet hatte, andenRönigvon Pohlen, Iiisöirigum )s§eiio, und boten ihm unter

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