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ich Johann von Bredau, Matthias von Uchrenhagen, Berendvon Schulenburg, und Ludolfs von Alvensleben, zu Rittern, weilsie, durch ihren Verstand und grosse Tapfferkeir, sehr viel darzu con-rribuiret hatten. Nicht lange darnach kamen ich, und meine Feinde,nemlich die Heryoge von Pommern, von Mecklenburg und vonGachfen-Lauenburg in Perlenberg zusammen. Von denen Hansee-Städten, Lübeck, Hamburg und Bremen, langten ebenfaös Vs-xmirtean, undeswarenauch sonst viele Stände des Reichs zugegen,durch deren Vermittelung ein Friede zwischen denen streitigen par-cheyen erfolgte, und die Heryoge von Pommern nahmen ein StückeGeld vor die Ucker-Marck von mir an.
Mitterweile war mein Bruder , Burggraf Mann, am TageVarnsbL des Apostels, auf der Festung Plastenburg, bey Lulmbach,mit Tode abgegangen. Weil ich nun sein nechster Erbe und rechterLchns-Folger war, fiele mir sein ganges Land anheim; worgegenmir der. Heryog Ludwig zu Bayern, Ingolstadt, mgleichm sckrSohn, Heryog Ludwig der Jüngere, als Graf zu Grer'ßbach, denRrieg ankündlgten. Bey sogestalten Sachen wäre meine Gegenwartin Francken höchst nöthig gewesen. Weil ich aber beschlossen hatte, ei-nen Zug nach Böhmen zu thun, die ^rmee des Räyftrs 8i§ismun6izu verstärken, schickte ich meine Gemahlin LUsgbeckg ,'n die Fräncki-schen Lande, von welcher die Regierung daselbst, so wohl zu Frie-dens-als Rriegs-Zeiten, so vfft ich von ihr abwesend gewesen,viele Jah-re ruhmwürdigst besorget worden.
Ich meines Orts brach mit zehen tausend Mann kn derMarckauf, und marschiere durch Meisten nach Böhmen, woselbst ich michvor dem sogenannten grossen Böhmer - Wald mitdemRäyser conjun-g'irte. Mein ältester priny, lokgni, , befände sich ebenfalls bey mir,und ich krass auch die Lhurfürsten von Mäyny, Cölln, Trier undpfaly, mglekchen den Heryog Albrecht von Desterreich, nebst vie-len andern Fürsten und Herren bey dem Räyser an, dergestalt, daß ereine stattliche H-rmes zusammen brachte, weil Pabst v. das
Lreuy wider die Böhmen hatte predigen lassen. Wir richteten un-fern Marsch reÄL auf die Haupt-Sradt Prag zu, drungen auch, mitdem Degen in der Faust in die Alr-Stadr, wobey ich mich in eigenerPerson befände, und keine Gefahr scheuete. Gleichwohl wurden wirvon denenBöhmen wieder aus derAlr-Sradt heraus getrieben. Wir
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