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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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1026
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«Gtz ( 1026 ) ZG» _

denR>äyser gelangen lassen, der die Sache untersuchen ließ, nndesWurde, Freytags vor dem Fronleichnams-Tag ein Räyserliches Ur-cheil ge.prochen, Krafft dessen Heryog Ludwig zu Bäyern-Ingol-stadr schuldig seyn solle/ dem Räyser zweynml hundert tausendMarck Goldes zur Straffe zu bezahlen. Weil man aber gar wohlwüste, daß eine solche grosse Gumma Geldes nicht so leichte beygetrie-ben werden kunle, sollen deshalbHie Festung und Stadt zum Stein,Freyenstadt,Hochstädt und Holen stern , undwas sonsten der Her-yog hatte, davor haffren, weil Er und die Seins» über meinebitter, Unechte/ geistliche und weltliche Leute inFrancken, inseinem Gerichte zu Greißbach gerichtet, und solches ein Land-Gerichte wider das alte Herkommen genenner, wodurch er wi-lder derer Marggrafen, als Burggrafen, Hoheit und krivüeZie»gehandelt, auch die Bayserliche^morirWr selber verleget harre.

Hierzu kam noch ein anderer Umstand. Es hatte mmlich /wn»1418- beN 4teN I^äyser 8i§l5MUnäus,auf dem LoncLo zu Lostniy,von Heryog Ludwig zu Bayern-Ingolstadt, drey und zwangigtausend Ungarische Ducaren geborget und ausgenommen, vor welcheich mich verbürget und gut gesprochen. Jetzo aber nahm der Rayserder Gelegenheit wahr, sich derXViederbezahlung solcher 8umma zuentziehen. Wie nun der Heryog Ludwig zu Bayertt-FngolstadtMich in Anspruch nahm, dieses Geld, wovor ich mich verbürget hat-te, zu bezahlen, Lsgirte mir der Räystr die, dem Heryog zuerkannteStraffe, derer zweimal hundert tausend Marck Goldes, und ichprLrenciirte, der Herysg so!Le die, dem Aäyser vorgffchossene dreyund zwanyig raustnd Ungarische Ducaten davon adkürtzen. Hier-über geriethe der Heryog, welcher von keiner Straffe etwas wissen wol-le , in eine noch grössere Verbitterung, und ich hatte, in BetrachtungMer seiner ölinen und Stellungen, Ursache auf meiner Huch zu seyn.

Der Marggraf.

Es scheinet bald, ob habe das^serUche Gericht den HeryogLudwigen zu Bayern-Ingolstadt mit Fleiß darum in eine so hohoStraffe comclsmniret, damit der Bayser Gelegenheit haben mögen,das geborgte Geld abzukür hen , folglich nicht wieder zu bezahlen, auchnoch darzu eine ansehnliche 8umma heraus ford rn könne. DergleichenBmnst Griffe findet man nicht wenig in der Historie angemercket undaufgezetchnet.