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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende in einer Fortsetzung und Vollendung der vorhergehenden, zwischen dem löblichen und vortrefflichen Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. und dem letztverstorbenen Marggrafen zu Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen nicht nur der Rest von der höchst-merckwürdigen Historie des Churfürsten, sondern auch das Leben des Marggrafen enthalten ...
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R-rchschlage, zu verderben pflegten. Man müste den Päbstli-chen H-f kennen, und wissen, daß derselbe gewöhnet wäre, die-fenigen, welche Mine machten von ihm abzugehen, auf das äußferste zu verfolgen, die Fürsten der Christenheit auf das heutig-ste wider fle aufzureiyen, nachgehends aber selber gar wenigzur Sache beyzurragen. Nichts destoweniger geschähe es, daß, aufBetrieb des Päbstlichen l^unrü, zu Breßlau, abermals ein Bürgeraus Prag, Jokgnn erossr,, wegen ^ob-mn Hustens Lehre, verbranntwurde. Dieses nun hieß recht, Gel in das Feuer gegossen. DieHußirischen Prediger zu Prag, redeten m ihren Predigten öffentlichwider den Räyser, schalten denselben hefftig aus, und tvarneten dieLeute, sich vor ihm zu hüten. Solches that auch Lsics, welcher bereitsvieryig tausend Böhmen zusammen gebracht, und sich der StadtPrag versichert hatte, auch anfieng sehr grausam zu wüten. Er suchtealle diejenigen, so sich wider den Gebrauch des Reichs bey dem Abend-mal gesetzet, oder noch setzten, zu vertilgen, da dann Priester, Männer,Weiber, Jung und Alt sterben musten, wodurch und seisie soge-nannte Reich-Böhmen sich bey jederman in Furcht und Schreckensetzten.

Der Räyser Ligismunöas sähe sich hin und wieder sehnlichst nach8uccurs um, und ich meines Orts würde ihm schon damals gerne zuHülste gezogen seyn, daferne ich nicht mit Heryog Ludwigen zuBayern-Ingolstadt in grosse Weitläufigkeiten wäre gerathen ge-wesen. Dieser Heryog hatte, wie ihr schon, geliebtester Herr Sohn!bey unserer vorigen converlarion vernommen, zuLosiniy einen unver-sühnlichen Haß auf mich geworffen, der nicht eher als mit seinem Lebenaufgehöre!, ob ich schon eher als er gestorben, weil ich meinen Schwa-ger Heryog Heinrichen zu Bayern-Landshuth, wider ihn, bey demRäyser vercheidigte. Als er nun wiederum zu Hause angelanget war,und sich wohl gerüstet hatte, unterstunde er sich dem Land-Gerichte inFrancken, unterm Vorwand ehemaliger dem Hause Bayern zuge-kommenen Rechte, Eingriff zuthun,und die ordentlich da hin gehöri-gen Stände, Ritter und Rnechre, geifl-und weltliche Personen,unter das Bäyrische Gericht Greißbach zu ziehen. Hierdurch griffeer mich an meiner Hoheit und krivileZien an, machte auch, daß mir einGrosses entzogen wurde; dadvch die uralte Oblervain denen Heryogenm Bäyem entgegen stunde. Jchmuste dannenhero meine Rlagen an

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