«SD ( I0O7 ) ötz»
Favoriten mochte zu besorgen haben. Es wurde auch von der Zeitan der junge Monarch aufmerksamer über die Lonckme des l^o-wier - ^i-msters, und man weiß,daß junge Leute Dinge bemercken,welche andere aus der Acht laßen.Aber dem ftye wie ihm wolle; soZMmuürte der junge Räyser dennoch stets mit großer Geschick«lichkeit den Haß, welchen er gegen einen Mann hegere, von demeralles zu fürchten hatte. Dem ^se,i,iKoss seines Grts war nichtunbekannt, wie sehr er, bey denen Großen sowohl als kleinen,verhaft gewesen, und das verhinderte ihn eben, sich von Peters-burg zu entfernen, wannenhero er immerfort Vorwendungenersönne, die Lrönung und Reift nach Moßcau aufzuschieben.Anderer Seits benachrichtigten gewisse Personen, die Prinyeßin-Schwester des Räyftrs, von denen Absichten, die man be'-dem KlenriKoik vermuthöte, als sb er geftnnen ft^e, seinen Sohnnur dieser Printzeßin zu verhe^rathen. Endlich aber zersprungeDie Bombe über dem Haupt des ehemaligen ksvonren auf folgen-de weise:
Nachdem der Räyftk, am r-ten dieses, von der Funsit de-rer hiesigen Maurer, ein Geschencke von erlich tausend 8pecis8.vucsren bekam, schickte er sie durch einen Edelmann an seinePtingeßin, Schwester. Diesem begegnete der Fürst klenrikotk,und erkundigte sich, wohin er menge ? Der Edelmann sagte,was ihm vor eine LanunilHon aufgetragen sey, worauf der Fürstsprach: Gebet mir das Geld , und ich werde mit demKäyser reden. Der Edelmann erwiese sich dannenhero unge-säumt gehorsam; allermaße »eine Bitte des Usnrikoits vor einenAbsoluten Befehl gehalten werden müssen.
Vorgestern frühe, als die Räyserliche pringeßinj nach ihsrer Gewohnheit, gekommen war, mit dem Rayftr zu frühstü-cken, fragte Ihro Majestät, ob ihr das Geschencke, welchesSie ihr geschicket hätten, nicht angenehm gewesen wäre,weil sie sich nicht davor bedanckete ? Da antwortete dieganybestüktzte pritttzeßin, wie sie nichts von ihm bekommenhätte. Hierüber geriethe der Räyser sogleich in Zorn, und ließden Edelmann ruffen, welchen er anfuhr und fragte, was er
Zzz z 2 mit