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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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1006
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E ( 1206 ) Zs»

landhatschwehren müssen, denjenigen vor dessenHerrn und Räyser an,zunehmen, welchen er ernennen würde. Nachdem sich nun dessen Todes-Fall ereignet, und man das Testament eröffnet, hat sich gesunden/ daßseine Gemahlin, die Häyserin Lstbsring zur rvürcklich regierendenRäyserin ernennet gewesen. Hätte nun der KlenT-Kois oie Vermäh-lung zwischen seiner Tochter und dem Rußischen Räyser; item die an-dere pmjsÄirle Vermahlung zwischen der printzeßin dlgtksljg und sei-nem Sohn zu Stande gebracht, würde sonder Zweiffel der RußischeRäyser ein Testament gemachet, und verordnet haben, daß im Fall erohne Leibes-Erben Versterben möchte, seine pringeßin Schwe,ster succecliren solte. Vielleicht wäre der Rußische Rayser, welchemder große GOtt langes Leben und eine glückselige Regierung ver-leyhe! alsdann bald gestorben, und dis pringeßin blstbsiia hätte denThron bestiegen. B-y sogestalten Sachen aber ist nicht zu zweiffeln,daß nicht die Käyserin ihren Gemahl zum Kayser solte äecigrixet haben,und damit wären die KlenriKoKschen wünsche, Anschläge und Ab-sichten erfüllet und erreichet gewesen. Allein GGtt, dessen Auge stetswachet, hat an diesen Anschlägen keinen Wohlgefallen gehabt, undder junge Rußische Käyser ist, allem Ansehen nach, zu einem langenLe«den und großen Thaten, seine Printzeßin-Schwester aber vor einenweit Durchlauchtiger» Gemahl bestimmet, der ihrem Durchlauchti-gen Geblüre gleich, wannenhero sich der Fall des ereignen

und begeben müssen. Wie es damit zu gegangen, solches erhellet aus ei-nem Schreiben, welches den roten Tepkembr, des verwichenen i727tenJahres von guter Hand aus Petersburg geschrieben worden, und alsolautet:

Es hat sich Hieselbst eine Erstaunens-würdige Veränderungzugerragen,deren man stch weder allhier,noch in denen auswärti-gen Landen versehen hat.Nach der Art und weise, wie unser jun,ger Räyser ist erzogen worden,kan man leicht erachten, daß die ge-treuenBedienten,welche er um stch gehabt indem ste alles befürch-tet,was ihm,aus ehrgeitzigen Anschlägen,etwa hätte widerfahrenkönnen, demselben,jobald ste ihn cgpgble gesehen, ein Geheimnißbey stch zu behalten und davon zu Prokuren,werden ößrers sehr gu-ten Rath gegeben haben. Mittlerweile machte die äesponsche sa-nier,welche derFürst^enTiKoisbllcken laßen,daß manalles befurch-re,und man brachte dem jungenHerm be^,was ex etwa von diesem

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