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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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Beysogestalten Sachen, und weil alles von Tostmy hinweg reifete,was nicht ordemlichund beständig daselbst wohnete, war meines Blei-bens auch nicht mehr in dieser Stadt, sondern ich zöge unter einem statt-lichen Gefolg ab und langte nach zehen Tagen, in meinen Fräncki-fthenLanden zuLadelsburg an. Hieselbst fände sich mein Schwager,Heryog Heinrich von Bayern - Landshm dey mir ein. Gleichwiewir nun einander recht herhlich liebten; -also erneuerten wir unsere Bund-niste und Vertrage, welche wir vorhero, zu unterschiedenen malen,miteinander errichtet hatten. Dieses war um so viel desto nöthiger, weilstch Heryog Ludwig zu Bayern.Ingolstadr aufdas stärckste rüstete,auchtrachtete, unsaufallen Seiten noch andere Feinde zuerwecken.

ist im übrigen dieses, daß Heryog Ludwig dem RäyserLigibmunäo. zu der Zeit,als pabst kchgrtittU8 V. aus Lostttitz gezogen,zu Füsten gefallen, und denselben mit lauter Stimme um Gerechtigkeitwidermeinen Schwager,Heryog Heinrichen seinen Vetter, ange-fiehet.

Den Rest meiner Historie will ich, geliebrester Herr Sohn! bißaufunsere nechste anderweite Zusammenkunfft lassen ausgesetzrt sepn;Denn ihr werdet mir doch das Vergnügen gönnen, daß ichruch noch ein-mal sehe, und mit euch converii«; oaicy euch dann bitten werde,mir aucheure Historie zu communic-'ren. Vorietzs wollen wir etl-che aus devWelt eingelauff-ne Neuigkeiten mit anhören. Jedoch 3 propos l ge-liebrester Herr Sohn! Vielleicht wisset ihr mir einige sonderbareNachrichten und Umstände, von dem plötzlichen Fall des kneesklenrikoL, wie auch von seiner Herkunfft. zu geben; ingleichen zu sa,§en, auf was Weise . oder durch welche Mittel und Wege er zu einer so«rosten und Erstaunens-würdigen^ortuli ,'n der Welt gelanget ist.

Der Kurfürst.

Ich will euch, werthester Herr Vater! alles erzehlen.was mir vondieser Person bekannt ist.

Sein Vater ist ein armer Mann in Litchauen, GriechischerReligion gewesen, und hat vsniel geheissen. Weil nun die Griechenvasiger Orten ohne biß immerfort viele Verfolgungen ausstehen müs-sen , und ihm eine Gelegenheit vorgestossen, die demselben den weg ge-zeiget nach der Stadt Moßcau zu kommen, und daselbst zu wohn-w hater sich mit Weib und Rind dahin gewandt. Diesen seinen Sohn,

wel-