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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
Entstehung
Seite
995
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tzo^mchts weiß, g» contrsire vielmehr glaube, daß es eine in dem Grrmdirrige Opinion; so bat es mir doch damals in so Mir gedienet, datz derpabst grosse Freundsthaftc mit mir zu halten gesuchet, Md emenMLsonderbaren Mim gegen mich blicken lassen«

DerMarggraf.

Cs kan aus einer gantz brssndern kolnic hergekommen seyn, daßpabst ^lsrünns V. vorgegeben, und sich eine Ehre daraus gemachehmituuserm Hause verwandt zu seyn. Denn die Italiäner sind sehr ver-schlagene Leute, und der pabst hat wohlgewust, in was vor LremrUnd Ansehen ihr, werthester Herr Vater! bey dem Räyser gestanden,wannenhero er euch auf alle Weise zu schmeicheln und zu Muren gesuchel»

Der Lhurfürst- ....

Als öndlich sv lange Zeit, wegen der gewünschten und höchst-veno-thigten keiormstion mit dem LoncHio war gehandelt worden, vor dttses-mal aber weiter nichts erfolgte, als baß die doncorMa despädstlicheirHofes mitderTemschen und Frantzösischen bistion abgelksen wur-den; so ließ der pabst letzlich seinen riechst- bevorstehenden Abzug demRäystrund dem eoncilio hmterbxingen. Wir machten dannenhero EAnstalten den pabst fortzubringen, und ihm zu seiner Reist behulfflichzu seyn. Da es auch zum wkrcklichcn Ab - und Auszug kam, ^ der sehrprächtiganzusehmgewesen/führtederRaystr adermal das PabstlichePferd bey dem Zaum. Ich meines Otts gieng mit auf der Seite her,und es wurden, währenden dieftn Auszug, zwischen dem pabst undmir allerhand Oj/curie geführet. Etwa eine halbe viektel Meile vonder StadtCostnitz verliessen wir den pabst, nahmen Absthied von ihm,bekamen noch zu guter letzt die keneeliLon von demsilden, welche wir aufLenen Rnienannahmen,und kehrten damit zurücke in die Stadt«

Bald hernach erfolgte auch der Ab-und Auszug des Ravstrs-Da-bey erfchüne ich mit einem stattlichen Gefolg derer ansthnlichflen Leu-te in Franckett, und erhielte, alses zum s Visu oder Absthied kam,von dem Räyser nochmalige grosse Rettnzeichen und Merckinahle ei-ner gantz fond.w raren Gunst, Gewogenheit und Freundsthafsc. KmHvor seiner Abreijs hatte er vieles in geheim mit mir verabredet, jagte nursuch im Vertrauen, daß erehestens eine Reist auss-rhald denen Grän-

tzsn des Reichs thun, und mir mitlerweile die Reichs - Smdrhalree-schaßt übergeben wvltt.

Bey