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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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997
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welch r damals keinesweges /^lexgnäer gehe ssen, brachte er, ungefähr indem zehenden Jahre seines Alters zu einem Pasteten-Becker der sichdes Rnabens bedienet, seirewaare b^sto cher ioß zu werden, wannen-hero er ihm allemal ein Rörbgen voll kleine pastergen gegeben , unddenselben damit hausieren gehen lassen. Zu oiefem Handel schickte sichder Rnab um so viel besser, weil er ein ziemliches llsnirel zu singen geeha^t.undein gulGedächrnißallerhand lustige Lieder zu lernen,bie erhernach denen in Wirrhs-Häusern sitzenden. oder auch Privat-Häustkn

Zu selbiger Zeit stundever berühmte lebürtiggewesen, und durch mancher ey üvsnturen erstlich nach Holland,und von dar nach Rußland getrieben worden.an dem Rußrschen Hofe

lneinemganh sonderbaren Ansehen, und war bereits mit derebgrge ei-nes Gbristen bekleidet. Gleichwie nun d eser ein grosserLiebhaber vonkleinen pasietgen gewesen, und einstmals, va er zum Fenster herausgesehen,den Rnaben mtt seinen kleinen pastergen erblicket, der zu glei-cher Zeit einige lächerliche poliwren gem rchrt, und sich luftig erzeiget ha-benmaa; assohakerihnzusichaufoas Zimmergeruffen. unbgefraaet,wie viel er vor das Rörbgenund alle darinnen seienden Pastet-ten baden wolle? Hieeaufint löte er Knav dem le Port, die Pa-letten stünden ihm vor so und so viel zu Diensten; aber das Rorb-aenzu Verkauffett habe ihm ftm Herr nicht befohlen,wannenherser auch davon nicht chspoiriren könne. Diese Antwort gefiele demle Port dermassen, daß er Lust oekam dm Rnaben z u fich irr seine Dien-ste zu nehmen, und solchen dervhalden fragte oberihm dienen wol-le? Der Rnabe antwortete wiederum: Mit allen Freuden; alleinich muß vorher» bey meinem jetzigen Herrn um meine Oimiilioaanhalren. Atsoann g 'd >hm ll kort das Geld vor die Pastetgen, 'ndfa 'te er solle wieder kommen sobald er seine vimiaioo bey seinemHerrn, dem Pasteten-Becker erhalten hätte. Ob nun wohl b-eserdas lustige Pürscdgen, welches ihm so viele kleine pastergen verkauf-ft t sehr unaerne gemistet; bat er sich dennoch, am vieyalr-ges AnhaltendesRnaben.und iuErwegung, dM ihn ein vornehmer Mann msich m seine Dienste verlanget,bescheiden,und ihn von sich gelassen; wor-aufer seine neuen Dienste beym Ic kort angetreten,und so fort in eine festne llivree gekleidet worden, . ,

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