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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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«HZ ( 994 ) ZK»

DerMarggraf. ^

Ichglaube, daß diesem guten Hertzog ein wmiam vielA Washat-randersgechan,alsdaßerEn,mL^^^^^

Dermeynttn Pabsc, d-nmanuntermVersprechett,ihttheyderpäbst-

lrchen Wurde zu erhalten, aufdas H-Nmn nachTol?m'^ aekoÄeerlsdann aber, nachdem er erschienen, gantz andere .Vl^re« nehmen wo^len , und w»rckl,ch genommen hat, einige Hülsse undLevstand geleistetletzlrch aber wiederum an Orr und Stelle geschaffer? Damm sage ichnoch emmal, daß HerkzogFrrdenchen von Oesterreich damals mviÄgeschehen ist. Unterdessen erhellet daraus, mwosvor«roKrGefahr,vor Zeiten, die Reichs-Fürsten gestanden,wann Räyser aussen Tbronsrianset sind , welche nach ihren Landen gehabt oder btkom,men baden. Nein, zudrejen Zetten weiß man über einen solchen unor-deutlichen äpoetit a cht zu klagen, und es wird zum wenigsten be» Men-schen- Gedencken , auch noch viel länger , niemand etwas davon gehö-ret haben. E n jeder Fürst regieret und besitzet feine Lande in Ruhe,mld darfmcht borgen, daß gefährliche Anschläge darauf iärm-rtt

werden; vor welche grosse Glückseligkeit das Temscbe Reich demHöchsten GO» nicht genugsam dancken mag. ^

Der Lhurfurst

MitlerwEe, da ich arbeitete, ^ von Oester-

rach bey dem Rayserauszujohnen, batte dieser Monarch es vermitteltdaß Herrzog Ludwig von Liegnitz und Brieg, eine von meinen Pein-rzeßrnnen Töchtern, LliLbetbg genannt, heyrathen solle. Nachdemauch die Heyraths,1»Ntten,. Wischen mir und gedachten Hernocr ae.schlossen gewesen, vollzöge er das Beylager mit meiner Tochter mCostniez,den 4 ten ^pnüs des rarsten Jahres; wobey fünffTaaenach anander d ie Zeit mit Turnieren und Aufzügen zugebracht worden.

Bald hernach hatte pabst ^«inus v. zu Tostnirz, indemDohm, eine Güldene Rose geweyhet, die er dem Ravstr Sis.^mnnäo.als gewöhnlich ,st, uderfchickar motte. Hhrzu erwehlet'e der pabstmichstellete mirseme geweyhets Güldene Rose mit vielen Lerimonien zuundichüberdrachtesie dem I^äyser unter einem prächtigen Aufm«Von diesem Pabsc kan ich sonst nicht unangemerEet lassen , wie er in derMeinung gestanden, ob wäre das Haus derer von eoloang mit denenGrafen von Hshenzollern einerley Ursprungs. Ob ich nun wohl da-