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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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Lern. Also begab« sich, am fünffcen Tag nach der wahlpabstsrin- v. der Käysernebst denen Lhurfürsien zu ihm, und legte denEyd ab,daß er als Schirm-Voigt der Christlichen Rieche den Pabst deschü-tzen wolle. Bey dieser Handlung hielte ich die Räyserliche Leone,wählender Vorlesung des Eydes,setzte sie auch, nach dcffeEndiguna,dem Käyser wiederum aufdw Kopfs.

Der Käyser, und wir Temschen Lhur-auch Fürsten, mgleichennunmehro dieFrantzosische ^seion, ungirten die versprochene kie/orma-tion inder Kirche sehr nachdrücklich.. Denen CarLinälcn hingegen wares kein Ernst, obgleich ein Vorschlag undviele Schriften an das Lichtkamen, nach weichen die Kirche solle eefm-mirt werden. Der Käyser sel,-er setzete deßwegen öffters an den neuen Pabst; richtete aber g'ci'cherge-staltnichts aus. Dennderpabst hatte eben so wenig Lust zu der Are-chen- k elor-mLtion, als die Cardinäle. Er gab demnach zu seiner Ettt-ßchuldigungvor, es sölre binnen kurrzer Zeit ein ander c Uum ge-

halten,u.aufdemselben die ketbrmzuon unfehlbar vorgenommenwerden; isrzo aber müste er vor allen Dingen auf seine Rückreisenach I talien bedacht seyn, damit solche im Frühling des ig.i8kenJahres erfolgen könne-

Der Marggrasi

Es istBeklagens-würdig genug, daß so viele hohe in der Welt,geistlichen und weltlichen Standes gar kein werck oder b--it von ih-rer gegebenenl^grole» und gethanen Versprechungen machen; da esLoch ein vor allemal gewiß >st, daß es zu ihrer ewigen Lisme gereichet, undes scheuet sich jederman, mit solchen Personen umzuMen, oder das ge-ringste Vertrauenin sie zu setzen, sobald sie in dem Ruff stehen, daß siessch an keineVersicherungen underomeAn kehren, mithin wederTreuemch Glauben halten.

Der Lhurfürst.

Bald nach dem Eintritt des ^menIahres körnendem Rayserdie Gedancken in den Ginn, die annoch obfckwebenden Achts-Sa-chen Hemog Friderichs von Oesterreich zu untersuchen, welcher demabgesetzten Pabst lokÄimi XXl!l. zu feiner Flucht Vorschub undHülffeZechau, auch ihn nachhero inselnen Schuy genommen hatte. Ich mei-nes Orts hatte dem Herydg versprochen, ihn dey dem Räyser wiederÄkszusöhnen; mustrnser mit Schmergen sehen und hören, wie der