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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem löblichen, und vortrefflichen, Churfürsten zu Brandenburg Friderico I. des jetzigen königlichen preußischen Hauses Stamm-Vatern, und dem letzt-verstorbenen Marggrafen von Bayreuth, Georgio Wilhelmo : worinnen, nebst gantz sonderbaren Discursen, die über alle Massen merckwürdige Historie des Churfürsten enthalten ...
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Stadthalter und Vrcgrimr, Lkriüi, mithin vor daß sichtbare Hauptder Kiräre hält, das in einer sonderbaren Erleuchtung stehet, und un-aufhörlich himmlische in^rsrion genießet, mithin Macht hat zu bindenund zu sbLt viren, zu weyhen, zu segnen und zu verfluchen, zu beschwehren,zu verbannen und zu verdammen, in geistlichen Dingen zu cüspeulirerr,undzu äiflrollixen, lLäult vder Ablast in Betrachtung des Fegefeuerszu ertheilen öcc. eben so lange mag er sich nicht weigern, wann er mit dem

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weiten.ihmoreMz ezu

Büttel «chatten, und so fort, wie solches schon vrele Potentaten gethatt^ben " Denn man vermeynetja. diese Ehre, diesen kelpeÄ. und dieseDemüth nickt allein der Person des Pabsts, sondern zu gleicher Zeit Pe-tto. dem grossen Apostel, ja Christo dem Herrn selber zu erweisen.

Der Marggraf.

Man machet auf Erden zwischen einem Potentaten und seinemSradchaleer einen Unterschied, dergestalt , daß dicht diejenige Ehre,welche man dem Herrn des Landes selber schuldig!st, kelneswegesso garvollkommen aeniesset, als wann dee Herr in eigener hoher Person ge-genwärAwäre. W e vielmehr solle nicht ein Unterschied Mische»«nt, -ins,- Neelött aemacket werden, die sich seinen

SrädrhalteraUj Lroen ne»nc».

raren und seinem Stadrhalcee ist doch zum wenigsten darinnen einigeGleichheit und Ähnlichkeit, daß einer wie der andere ein sterblicher:Mensch ist. Aber zwischen GOtt oder Christo, unddem pabst ist garkeinVe-gleich. GOttist z. E. allemal gut und gerecht. Der pabstbinaeaen kan gar sichtlich böse und ungerecht ftyn. Sein Hertze kanwann er sichet, daß sich die Grossen und Gewaltigen der Welt so sehrvorihm demüthigen,m Eitelkeit verfallen, auch von Srolrz, Hossartund Hochmuch entzündet, seineAugen aber verleitet werden, aufwelrli-cheDinge zu sehen; da es dann eine gantz mögliche Sache ist. daß er

seine prTienä irte geistliche Macht mißbrauchet, die weltlichen Absich,ren zu erreichen.

Der Lhurfürst.

Freylich, fteylich, geliebrester Herr Sohn ? ist es wahr, was ihrsaget. Allein wer Römisch katholisch ist, kan seine Meynung, wel-che die Kirche en ksveur des pabsts heget, ein vor allemal nicht wohl au-

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