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weil numnehro die vielen Geschasste, so theils die Kirche, theilsdas Heil. Reich berräffen, so sehr zugenommen, daß er selber in derMarch-Brandenburg nicht kommen könee; dennoch aber nichtgestatten möchte, daß die Chur mir der Ery-Lämmerer-Würdeveralten. oder zu Grund und Boden liegen solte, ja er über diesesalles die Anzahl derer Lhurfürsten vielmehr erfüllet als gemin-dert wissen wolle; hiernechst aber kund und ruchtbae seye, daßgedachter des Heil. Reichs Fürst, Friderich, durch seinen Ver-stand, Macht, Mühe und rühmliche Thacen, mit seinen aufge-wandren Frosten Kosten die Marek-Brandenburg in guten Stan-de gebracht, auch daher die Liebe derer dasigen Unterthanenvollkommen gewonnen hätte, so erachte er, Kayser, nach seinemhohen Ermessen, vor billig demselben einige Vergeltung zu thun,sowohl wegen dererjenigen Kosten, die er bereits aufgewandt,alsauchin Ansehung besten Verdienste, womit er sich schon vonlanger Zeit her dem Reiche treu erwiesen, und hmführo zu erwei-sen fortfahren wolle. Aufdaß aber der Wohlstand der Marck-> Brandenburg erhalten werden möge, so hätte er BurggrafFri-
! derichen, »nit wohlbedachtem Much und guten Rath derer
^ Lhurfürsten. vieler Fürsten. Gr ifen und Edlen Herren, des Heil.
Reichs lieben Getreuen dieselbe , das Lhurfürstenchum mit derChur, und derselben zugehörige Lämmerer-Würde nebst allendamit verknüpffren Ehren, Würden, Rechten, Gerichten, Herr-schafften, Landen, Eigenchümern, Leuten, geist-und weltli-chen Lehen, Jagden, Burgen, Schlössern, Flecken, Dörffern,Bergwercken, Münyen und allen zu Zugehörungen, sowohl anChristen alsUnchristen, aus Räyserlicher Gewalt verliehen, unddenselben zum Marggrafen von Brandenburg geseyer und ver-ordnet ; wie er dann diese Lhur-Marck-Brandenburg als ein re-gierender Landes, Herr, besitzen und gebrauchen möge. Je-doch aber, wann er, oder sein Bruder ^encesllus männliche Er-ben bekommen sollen .würde ihnen alsdann freystehen, die Lhur-Marck-Brandenburgmitder Chur,gegen Erlegung viermal hun-dert tausend Ungarischer Gold-Gülden, wieder an sich zu brin-gen. Endlich beföhle er denen Fürsten, krisle«, Grafen undHerren , denen von der Ritterschastr, und denen Städten derLhur-Marck-Brandenburg, daßsieFriderichen, als Marggra-