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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
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«SZ( l40 ) ZS»

er mir etlichen wider mich eiire Verrätherey vochättckwas hilffrs?Es ist geschehen

Es möchten e'nem die Obren gellen,wann man höret, doß ein Königfeinen S»hn, und Erben des Throns, aus einem blossen Argwohn,oderaufeine heimliche Beschuldigung,hinrichten lasset. Indessen ist es dochschon vielmals geschehen, und man kan absonderlich die OrientalischenPotentaten, in diesem Stücke,einer starcken Leichtsinnigkeit,ja einer rechtgrossen Gottlosigkeit beschuldigen.

8 L? I.

DieThat mag den König hernach wohl recht herßlich gereuet ha.Len. Solches ist nicht nur aus seinem eigenen Bekändtniß,sondern auchaus seinem Leben und Thun,zu schliefst n und abzunehmen gewesen. ZUhen Tage lang kam er nicht an das Tage,Licht , sondern saß in höchsterTraurigkeit, und hielte das Schnupfftuch immer vor die Augen. Fasteinen gantzen Monat hat er weder essen noch trincken wollen. Ein gan-hes Jahr Kt'cng er in Trauer,Kleidern, zog auch hernach, ZeitseinesLe-bens,so schlechte Kleider an, die vor keinen Königlichen Habit funken an-gesehen werden. Den Platz, auf welchem der Mord geschehen, hat ermit einer langen Mauer umziehen, und zu einem khlo. oder einer Frey-Stelle machen lassen,und reiche Stifftungen dahin verordnet, so daß täg«»ich viele arme Leute daraus gespeiset werden»

Mitlerweile brach er,nach zehen Tagen,von kelckt wieder auf, undbegab sich nach essxvm. Hieseldst forderte er die cvaaen, die sich mit sei-nem Sohn verdächtig gemachet hatten, samt dem Ohren-Bläser zur Ta,fel.ließ ihnen Gisst unterden Wein mischen, und behielte sie solange beysich, biß sie tobt niederfielen.

LebutbeKwurde zwarvaruZg zuOgs'w'ül.und endlich 6lisn zu Ker-ker,dergestalt,daß er,wegen der an meinem Vater verübten Ermorl ung,recht stattlich belohnet zu seyn schiene. Nichts desto weniger muste end-lich dennoch seine Willigkeit,die er bey dieser schändlichen That erwiesen,an ihm und denen Seinigen,mitgleicher Maaß gestrasset werden. Dennals,über etliche Jahre,8cbsck^bg8 zu Oa8^in wieder zu ihm kam, befahler demselben,daß er seinem eigenen Sobn den Kopffabkauen, und solchenvor ihn bringen solle. Leburbek gieng traurig von dem König ; musteaber gleichwohl dessen erstlichem Befehl Nachkommen,und seines Sohnes

Kopff