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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
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Seite
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wehe dem Verrächer,der hieran Schuld hat! Jedoch muß GGt-res und des Königs Befehl geschehen. Indessen stieß Lebucbek schnen (üKentre.vderPungrk'welchen diePersianer vorne in derLeid-Bindezu tragen pflegen >dernPrinhm zweymal in den Leib,dergestalt, daß «r zurErden stürme und stard. Der Cörper ist über vier Stunden ^ demMo«rast liegen geblieben.

Mitlerweile rrhub sich ein gewaltiges Jamer-und Mord-Geschrey,nicht allein von des entleibten Fürsten Gemahlin und andern Freunden,sondern auch von der gantzen Stadt Ketclu. Viele, denen des KönigsBefehl unwissend war, iieffen vor den Königlichen Pallast, schrven Achuns Wed über den Mord, forderten Rache, und verfluchten alle diejeni«gen, wrlchrSchuld an der Vergieffung dieses unschuldigen KöniglichenGeblütes hatten. Die Lianen und grossen Herren machten sich ausH«rcht davon,und ließen den König alleine. Die Königin, meines er-mordeten Vaters Mutter, kam mit ausgestreueten Haaren,und einemerbärmlichen Zetter, Geschrey vor den König gelausten ungeachtet derGefahr.fo auch ihr daraus entstehen mockte. Ja sie überfiel den Königvon grossem Hertzeieid,gleich als von Unsinnigkeit getrieben, schlug nachihm,und sprach - DuBlm-Rönig! warum wirst du ein Mörderdeines eigenen Geblütes , deines Namens und des gangenReichs?wer Me dann nach dir regieren? Du übergiebest hiermitdas Land denen Hemden, womit hat doch mein frommerSohn,der dich so hoch geliebet,diesen Tod verschuldet > und wasdergleichen wehemüthige Reden mehr gewesen.

Man möchte noch ietzo mtt dieser Mutter weinen, so kläglich ist dieErmordung des 8eü ivl/cl^eures Vaters,anzuhören. Indessen hat dieKönigin viel gewaget,daß sie sich wegen der Ermordung ihres Sohnes sogar übel geberdet; und zwar gegen den König selber,auf dessen Befehl esdochgeschehen ist.

Sie hat freylich viel gewaget,und würde ihr, sonder allem Zw-i'ffr!,sehr übel bekommen fron, wann sie nicht sonst, von dem8cbgcb ^b»r. aufdas allerzärtlichste wäre geliebet worden. So aber saß8cl,gcbgantz erstarret da , und brach endlich mit Thränen in diese Worteaus: Ach! was solle ich chun ? Man hat mir gesaget,-aß

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