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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
Entstehung
Seite
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_ «»§ ( !Z7 ) SV- __

welche zu einem Gesetze worden war. Hieraus schlosse 8cKacK ^bss. eshake der Printz Lust,den Gehorsam,und Kesse-I, gegen ihn aufdie Seitezu setzen; und das war der Grund zu dem Haß und Argwohn.den

auf meinen Vater als seinen Sohn warst,welcher Argwohn sich täg-lich vermehret?.

Königliche und Fürstliche Printzen haben allemal hohe Ursache, sichbehutsam gegen ihren Vater un o Herrn aufzuführsn, damit sie solchem janicht den allergeringsten Anlaßzu einigem Argwohn und Haß geben mö-gen. Geschiehst es aber,daß Printzen und Söhne diese Vorsichtigkeitauf die Se.te setzen,ist ihnen der Haß und Argwohn desVaters gemeinig-lich fatal; oder thut ihnen doch zum wenigsten sehr grossen Tort.

8 Lkl.

Das geschähe -mn» isu. und ich wurde,fast zu eben der Zeit, von derschönen und jungen Cyrcaßischen Tartarin, die mein Vater w-rcklich zuseiner Gemahlin genommen hatte, aufdie Welt geboren. Ich brachtebeyde Faustgen,oder Händgen,voll Blut auf die Welt, welches gar wohlvor ein.Anze,chen kunte gehalten werden,Laß ich sehr blutdürstig werdenwürde. Man legte mir indessen den Namen Ssm bey,und ich ward als eiagrosser Printz gepfleget und gewartet.

Mitlerweile fiele des alten 8cbscii langMegierung etlichencbaneri beschwerlich; und diese hätten lieber gesehen, wann 8cbacli äba,zu seinen Vätern gegangen, mein Vater aber,8e6 kt vrla, zum Regimentgekommen wäre. Sie warffen derowegen einstmals in meines VatersHauß einen Brieff, in welchem dieselben die Meynung ihres Herhens zuverstehen gaben. Mein Vater aber als ein aufrichtiges Gemüthe,brin-get den Brieff seinem Vater,entdecket die Verrätherey.und bezeuget sei-nen höchsten Unwillen darüber. Dem Vater gefallet zwar die Treuefeines Sohnes wohl; lasset ihn aber doch nicht ausser allem Verdacht,sondern geräth darüber in so grosse Furcht, daß er endlich des Nachtswohl dreymal feine Schlaffstelle verändert,auch letzlich in den Wahn ver-fällst, er könne von svl»er Furcht nicht befreyet werden, es geschähe danndurch den Tod seines Sohnes.

In diesem Zustande that 8cbscIi älE mit feiner ganßen Hofstadt,Wie Reise nach der Prvvintz kilsn. Da findet sich, zu allem Unglück, inder Stadt kekbt, ein Ohren-Bläser, der den König in seiner MeynungcxiV.Lntr. S stär,