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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
Entstehung
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E ( 97 ) S«-»

gelehret ; in dem Grund.Ircthum aber von demzweyfachen krlnci.xio,,st er gleichwohl stecken geblieben. Von vem gottlosen Leben und desUnreinigkeit dieser Leute wird hin und wieder viel gelesen ; und ist wohl

kein Zweiffel. diß nicht seldsten ihre Lehr-Sätze sie mit dahin aeführet,welche gar leecdt soMnen gedeutet werden , daß allen Lastern ein freverLauffoabeygegevsffwird. Jedoch der grosse Kirchen-Lehrer äusuMnurwelchrr.vor seiner Bekehrung,selbst ein Manichäer gewesen, will, daknicht alle unter ihnen sich mit solchen Lastern u.Unceim'gkeiten befleckt,son.dem nur einige,die man Ostb-Mg« genennet.Nachhero stynd dieMari-chäer allenthalben mit grossem Ernst verfolget worden. Man würdeaber dennoch Mühe genung gehabt haben sie zu vertilgen, wann nicht dieSaracenen in dem Orient alles überschwemmet, und auch mit ihnen da-selbst den Garaus gespielet hatten. Jn dem Occicient aber hat man ih-rer,in dem dreschenden 8eculo, noch ewige angetroffen, absonderlich inFranckreich. Weil nun zur selbigen Zeit die Waldenser bekannt wur-den,ist es geschchen,daß man zum Wern diese,wiewohlunschuldiger Wchse,vor Manichäer ausgegeben.

Vielleicht ist diese 8e6l-?ieho stärcker als iemahls in der Welt,undman höret absonderlich die Teutleben über die Manichäer klagen,alsüber sehr schlimme Leute die einer andern 8e6le. welche man Schulden-macher nennet,keinen Frieden lassenffonbern öffters. von frühe an biß indie Nacht,an -bre Thüren k-ooffen. auch fle nicht selten vor dem Richterverklagen ia dieselben wohl gar mit ^rreil belegen , oder in den K-rckeewerffen lassen,biß sie ihre Wechsel,ObUZstione, und Schulden, mit demletzten Heller bezahlen. Viele von der 8e6c derer Schuldenmachersehen slchchey sothanee Verfolgung derer Manichäer gezwungen, ihreGeburts. Stadt und Vaterland zu verlassen, zu fliehen, und sich unsicht-bar zu machen. ' ^

IchversteheeurenSck-rtz gar wohl. Ihr zielet damit auffdasDeutsche Mort Mahnen,das so viel beiffet,als Schulden einfordern.In diesemVerstande aber werden die Manichäer bleiben biß an dasEnde der Welt,weil man n cht aushören wirb, zu borgen und Schuldenzu machen. Jedoch es ist Zeit, daß ,'H m-ch von dieser Vigreillün wiederzu der Historie wende,von der ich allhier eigentlich handeln will.cXlV.Law. N ttor.