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Krieg,dergestalt,daß letzlich 8^c>re, eine Weibs - Person über sich nium.xlüren lassen muste.
Der berühmte Ertz-Keher Glanes, von dem die Manichäer denNahmen haben, lebte zu der Zeit dieses 8gpori8. Er war ein gebohrnerPersianer, ein Christ, und gab sich für einen grossen Propheten aus.Damahls lag ein Königlicher Printz de68gpori8 todt»kranck darnieder,wannenhero dürres nach Hofe gieng, sich vor einen Artzt ausgab. würdeauch seine Keherey nicht wenig recommeaLret haben, daferne die Curglücklich abgetansten wäre; aüermassen er den kmncken Prinhen nichtso wohl durch Artzeneyen,als durch besondere Worte und Gebeter,c»rirenwolte. Allein der karlem starb unter seinen Händen , weßhalb lVlE»erstlich gefangen gesetzet,und hernach,ob er gleich damahls ecli3ppirte,3n-Qo 277. wieder ertappet,auch von denen Christen selber Lebendig geschun-den wurde.
Was vor Jrrthämer hat dann dieser Ertz-Ketzer br-ms, geleh-
ret?
Einige sagen. er habe sichbaldvor Christum selber,bald vorden Heiligen Geist ausgegeben. Jedoch dieses ist falsch; angesehensichKUne^mehr als einmahl, einen Apostel LHristL genennet. Dar-gegen hat.er gelehret,daß zwey ewige und gleiche prmci^ig aller Din-ge seyen,davon das eine der Ursprung alles Bösen,und des AltenTestaments ; das andere hingegen der Ursprung alles Gutenund des Neuen Testaments wäre. Von jenen hätten die Men-schen den Leib ; von diesem aber die Seele. Die Menschen wa-ren so wohl, als alle andere Dinge, einem unveränderlichenSchicksahl unrerworffen,und hätten also im geringsten gar keineFre'cheir,sondern was ste thäten/das thäten sie tt0thwendig,undkönrens nicht ändern. LHristus hätte keinen wahrhaftigenLeib an sich genommen,sondern es hätte nur so geschienen; aller-masien ein wahrer Leib , als einewürckung des bösen prinLipü,LHristo nicht anständig gewesen wäre. Nachgehends hat Glanesfeine Meynung einiger Massen geändert,Ln der gangen Welt eine Ver-mischung des Bösen und Guten Ü3wiret,auch von der Art,wie dieBefreiung des Guten von dem Bösen geschehen könne, sehr viel
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