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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... bestehende: In einer Fortsetzung und Vollendung der nechst-vorhergehenden, zwischen dem mächtig und prächtig gewesenen ; aber doch unglückselig gestorbenen, türckischen Käyser, Bajazeth I. und dem persianischen Schach, Sefi, welcher dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die Historie des Letztern, folglich erstaunenswürdige Hinrichtungen und Mordthaten ... enthalten ...
Entstehung
Seite
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Bunde,von wollenen Tuch, oder andern LüoK'en. Ihr Türcken hattetdie grüne Farbe vor heilig ; wir Persianer hingegen verachten sie.Hauptsächlich aber Emiren wir m der Lehre von denen Eigen-schafften GOttes, von dejfsn Rathschlüsien und Prsphezeyun-gen. Solches alles nun rüdret daher- KigttometK pMrte nicht nurvor einen grossen Propheten,sondern herrschet« auch als ein Potentat überDie, so sich zu seiner ksttZiou bekannten. Nach seinem Tode entstünde

«rstlichMil klatiometK keinen Sohn hinterließ , ein Streit wegen derNachfolge in der Regierung. Etliche behaupteten,daß . des Klstto-

lnettts Schwieger-Sohn, sein rechtmäßiger Nachfolger wäre ; welchesauch kl-womeltt selbst verordnet hat- Andere aber wolten , daß ihmäbubeksr luci-eäiren sötte, und dessen Parthey behielte die Oberhand»Dem ^bubeker folgte OlNLr , und diesem 0«mslin. Endlich erlangtedoch auch Klivie Regierung; allein es widerfetzte sich ihm i^usvis , derebenfalls einen grossen Anhang bekam. Die Persianer hiengen dem Ean. Die Syrer,Egypkier,und andere Saracenen folgten dem ^uavis.Weil nun ein ieder prLtsnäirter Nachfolger des klskomet« in der Regie-rung. auch vorgad,daß er den Geist der Prophezeyung besäße, und dieKrafft hätte,den ^corsn nach seinem wahren Sinn und Verstand zu er.piiciren , gleichwohl aber lauter unterschiedene Auslegungen zum Vor-schein kamen,schalt einer den andern Lügen ; und das ist der Ursprungderer Zwistigkeiten,die in unserer Legion aufder Welt herrschen.

Die Mahometaner seynd Feinde derer Christen,und diese werbe»absonderlich von denen Türcken,so wohl der Religion, als der^ttuskinaihrer Lande halber,angefeindet. Die Türcken würden dannenhero auchdie Christen gerne ausrotten,ober zum wenigsten Sclaven aus ihnen ma-chen. Aber die Mahometaner sind doch nicht so gar arge Feinde von de-nen Christen,wie sich viele von diesen einbilden. Denn wann sie über-wunden sind,und unter dem Joch derer Mahometaner leben,geschiehet eskemesweges,daß man die Erwachsenen zwinget zu muselmannisiren,obsie gleich fönst immer unterm Creuh leben, der keligiolis Frepheit we-gen Lontribution bezahlen, auch öffters ihre Kinder einbüssen, und ihnenden lurb-m aufsetzen sehen müssen.

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