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vor Gelegenheit,man das Oder-Haupt des Reichs von seinen Glie-dern zu trennen gedencket; und zwar durch einen metaphorischen,ungebühr-u. ungewöhnlichenNamen,da man das Teutsche LorpusvonSr.KäyserlMaj.absondert,durch einen 8ry1um,dessen man sichsonst niemals bedienet,den Käyserl. Nieder-Burgund. Creyß als ei-nen fremden Staat reprLlentiret, der die andern Creyße nichts an-gienge,auch eben diese Meynung in Ansehung derer Reichs-Lehne inItalien beyzubringen gedencket,oder anderer in fremden Landen ge-legene Provintzien halber, ob sie gleich unter der kroreälion desReichs stehen , eines mitdem andern übern Haussen werffen , dieStände diß-und jenseits derer Alpen auf einige Zeit einschlaffem,und durch dieses Mittel die Väterliche Sorgfalt vergeblichmachen will, welche Ihro Käyserliche Majestät zum Bestenderer Creyße nehmen, in Ansehung der dringenden Gefahr, ob Siegleich alle ndthige kr^caution gebrauchen. Denn man weiß imübrigen,daß der zu Baden geschlossene^raÄst bey aller seinerKrafftverbleiben solle,und daß weder derKäyser noch das Reich im gering-sten dargegen gehandelt haben. Warum ist also diese neue geschehe-ne Versicherung des Friedens und der Ruhe in dem gantzen Römis.Reich ndthig, in denenProvintzien welche davon zu Lehen gehen,undin den allerseitigen Ländern,zu Erhaltung solches Friedens?da mandtzch ohne solch eVersicherung bereits in Ruheund Sicherheit ist,undohne welche man beständig darinnen verharren würde.
Gleichwie eine dergleichen Aufführung einiger Churfürstenund Stande,ohne allen Zweiffehvon wohlgesinneten ?scriotea, alsetwas ungeziemendes in dem Grund, und nach seiner Manier,demwertsten Vaterland vor schädlich,auch zur Zernichtung und Umstür-tzung der Teutschen Einigkeit gereichende gehalten werden wird;also leben Ihro Käys. Maj. versichert, daß die Churfürsten,Fürstenund Stände, ihre Räche, Abgesandten und Bedienten, auch über-haupt alle gute und wahre Teutsche, die wichtigen Folgerungen ge-genwärtiger Lonjunäluren werden zu Hertzen nehmen,und bey derLXHI.Lmr. K Ge-