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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
Entstehung
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die Erde geworffen,mit Säbeln übel rrsLret, und hernach mit Kettengebunden , so wirb ein ieder bekennen, daß man euch allzuvielSchmach angethan. Jedoch wo dencke ich hin ? Nicht wenig Chri-sten werden sagen : Es ist dem Tyrannen gany recht geschehen,und er hat noch viel mehrere Schmach verdienet. Wäre ichan eurer Stelle gewesen , so hätte ich weder um mein Leben gebeten,noch Quartier angenommen, sondern mich vollends m'ederhauenlassen.

Um mein Leben habe ich gar nicht gebeten. Nachdem Br aberder Säbel aus der Hand war,musteich mich der o-krenon derer Fein-de über - und geschehen lassen, was sie mit mir begunten. Indessensetzte ich mir vorchem Heelgu nicht ein gut Wortm geben, sondern michtrohiglich gegen ihn anzustellen,um dadurch zu machen,daß er mich nieder«sasrln iassen möchte.

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Dieser Vorsatz ist eine Verstockung zu nennen , die von einemgrossen Verhänqniß hergerühret,weil ihr,auffrieseWeise, verursa-chet, daß man euch nur desto schmählicher trsNixet hat-

Den dritten Tag nach der Knills, und meiner Gefangenschafft,wurde ich vor den ^sincrl-m geführet. Er saß auff einem Thron , undfeme gantze stunde vor ihm in Schlacht-Ordnung. Bey Erbli-ckung meines Feindes hätte mein Hertze abermahls Blut weinen, jaich vor Wehmuih in die Erde sincken mögen. Auff feinen Befehl mu-sten mir die eisernen Fessel abgenommen werden , und er vermeynte,ichwürde mi -d, um biesir ersten gelinden Erzeigung willen, ein wenig danck-dar mit Worten erweisen. Allein ich trat mit einem verwildertenGesichte, und einer hosiuttiqen d/Iin--, oder, besser zu sagen , wie einclesser3kerMmsch,derweiterauffderWeltgar nichts achtet , vor denThron des ^merkub.redeke nichts,und wolle auch nicht niederknien,bißman mich mit Gewalt auf d:e Knie brachte. Bei) so gestalten Sache»fuhr mit h-'ffc gen Worten wider mich heraus, und schalt sehr

auf mich. Ob mir mm wohl der übergrosse Schmertz, und Jammermeines Hertzens, nicht erlaudete viel zu reden, schimpffete ich dennochOdlll.Lmr. A mit