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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
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chermassen sich Unsere Armeen von einem Meer zum andern erstre-cken,und daß Unsere 6sr6s ausKön gen und 8ouveralnen beste-het,welche viele Glieder vor Unserer Thüre loi-Miren. Wo ist derMonarch,der sich erkühnen dörffe Uris Widerstand zu thrur ? Woist der Potentat, der sich nicht eine Ehre daraus mache, unter derZahl Unserer Hof-Leute zu seyn ? Du nun , dessen wahrer Ur-sprung endlich auf einen ^urcomamilschen Schisser-Knecht hin-aus läusset , wie solches aller Welt bekannt, würdest, weil dasSchiff deines unmäßigen Ehrgeitzes , in dem Abgrund deiner Ei-genliebe,Schiffbruch gelitten hat,demnach wohl thun,woferne dudie Seegel deiner Verwegenheit schleunig einziehen,und den Anckerder Reue in dem Hafen der Auffrichrigkeit und Gerechtigkeit werf-fen möchtest,welches das Mittel des Heyls ist, aus Furcht, daß derSturm Unserer Rache nicht mache , daß^m in dem Meer derStraffe umkommest , so du verdienest. Solches wäre vielleichtschon geschehen. Gleichwie wir aber vernommen haben, daß dudem Gebote des ^Icormis,welches bestehlet , daß man die Feindedes Muselmännischen Gesetzes bekriegen solle, gehorsam erwiesen,und einen tapffern Krieg gegen die LuroxLer geführet; also hatuns die Betrachtung dessen verhindert, die, unter deiner Bothmässigkeit stehende,Lande anzutasten , und durch die keilex-on,daßdein Staat ein Bollwerck derer Muselmänner seyesseynd wir ver-bunden worden, dich lloriren zu lassen, aus Sorge, es mochtendeineUnterthanen von dir abfallen ; auf diese Weise aber denenMuselmännern Hertzeletd, und denen Ungläubigen Freude verursa-chet werden. Siehe dannenhero auf dich,und trachte, durch einegute Lonlluüe,die Lande deiner Vater zu conlerviren,ohne inskunfftige deinen hoffärtigen Fuß über die Gräntzcn deiner Gewalthinaus zu setzen, die sehr mittelmäßig ist. Anderergestalt wür-dest du dich selber zu Nichte machen. Höre auf stoltze Aus-schweiffungen zu begehen, aus Furcht, daß der kalte Wind desHasses die Fackel des Friedens nicht auslösche. Du weist die

Wor-