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solle die vor Zeiten Lolcbi« geheissen,aus welcher die Griechen das Gül-dene Vließ qeholet haben; so hat man mich versichert, es habe der Sohndes mehrbesagten Hertzogslolignniz von Burgund, Lbiüppus, wacherden Beynahmen «onus bekommen, und ein Vater Hertzogs oU
äLLis von Burgund gewesen,-den daher Anlaß genommen, den weltbe-rühmten RLrrer-Drden des Güldenen Vließes zustifften. DasOr-
dens-Zeichen bestehet in einer Kette.die Wechsels weiH, aus Feuer-Sre^mn und Keurr Eisen zusammen gesetzet ist ; die dann, einander berüh-rende,gleichsam Funcken auffschlagen,woran unten das GüldeneVließhanget.
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Das scheinet wahrbaffter als was andere erzehlen, daß nehmlick»der Herhog blrilippus von Burgund den Grden des GüldenenVlles-ses entweder drßwegen gestifftet,weil fein grosses Einkommen Hauptfach-jich in der Niederländischen Wolle bestanden, oder aus Liede zu einer ge-Ivissen Dame. ?lrilippus hat auch vielleicht gewolt,daß man sich , - eyTragung diefts Ordens,nicht nur der Gefangenschafft feines Vaters mder Landschafft Loicliiz erinnern, sondern auch bedacht sevn solte, denenTürcken Schaden und Abbruch zu thun. Die Ordens - Regeln erfor-dern,wie man mir gesaget hat, daß die Ritter keinen andern Orden an-nehmen sollen,gleichwie sie auch Vormahls die Ordens-Kette keinen Tagoblegen durffeen,bißKäystr Lgro1u8V.6ispsn6rte, daß selbiae nur zu ge-wissen solennen Tagen im Jahre getragen,das Güldene Vließ aber,aneinem Carmesin-rothen seidenen Bande,täglich angehänget werden solte.Was muß dann wohl dieser Orden vor einen kstron haben ?
8t. ^n^resz ist eigentlich der kskwu. weil ihn die Burgundker vorihren Schutz-Herrn halten ; wiewohl auch der Orden der Jungfrauenkvlsrrse zugleich gewidmet ist. Sonsten kamen die Ritter jährlich am 8t.änäregz Tag in Brüssel zusammen,und hielten ihre Solennitäten drei)Tagelang , bey welcher sie siHHM als 6rsn6s von Spanien bedeckenkönnen. Den ersten Tag erschrerEue Ritter, neben ihrer Ordens -Rüjkmg.in rvthen scharlachenen lHaren, Mänteln und Violetten Mü,Hen zum Zeichen,daß ihr Orden in Vergießung des Blutes bestehe. Denandern Tag waren sie in schwacher Seide oder Sammet gekleidet,und betrauerten gleichsam ihre im Krieg gebliebene Ordens, Brüder.
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