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vom Thron geflossen oder wohl gar um das Leben gebracht. Dieverlanget demnach sichgegen die Brüder in Sicherheit zu sehen, und sichLurch ihren Tod von dem Argwohn zu defreyen , Ver ein nagender undftessender Wurm ist, und zwar bfy einem Türckischen Käyser um so vielbefftiqer.weil wir w-ssen,wie unsere Brüder gemeiniglich so geartet, daßsie mit Gewalt und List nach oem Throne streben,wann man sie nicht deyZeiten daran verhindert.
Wann ich fremder Herren und Potentaten Abgesandten,oderauch sonst einem Fremdem Luä-enr erteilet , pflegte ich allezeit Bogenund Pfeile nebst einem Säbel, neben mir auf die lincke Seite legen zu las-sen. Auch ließ ich m r forthin nicht die Hüsse, sondern die Hände küssen,und derjenige,^ zum Hand Kuß gelassen wurde muste durch »wey Cäm-merlmge herbei) aefükrer und dey denen Händen, m er bey denen Armen,gedaltenwer m. Solches geschähe aus Vorsichtigkeit, damit ich etwa
nicht e»nmah!,auff eben eine so schqndliche,Art,wie mein Vater,möchte er-mordet werden. Dese Gewvknheit wiro,qleich?rgesta!t, noch auff denheutigen Tag von denen Türckischen Käysern oblervixet.
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An dem Hofe dererPersianischen wird es eben so gehal-ten avermassen einem von unseren.Vorfahren ein gleicher Posten, wie eu-rem Vater Xmurstk,widerfahren.
Griechenland schwebete, meines Säbels wegen, in unauffhörlk«cher Gefahr . und ward beständig damu bedrohet. Dem ungeachtetkriegete es immerfort weder sich selber, und > s herrschet« so gar Uneinigkeitzwischen dem Griechischen Käufer lobgune kÄls-oIoZn,und feinenKindern.BesagterKayser khat eme Rttse nach Italien , so wohl einen keliZions-Frieden zu suchen, als um Christlicher Potentaten Hü'ffe sich zu bewer-, ben. Mein er richtete werter nii ts aus als daß derselbe zu Venedig ingrosse Schulden geriethe. Seinem Sohn /)l,cieoliico harte er mirler«weile die Regierung zuLonsiantinope! a nvemauet. An diesen schriebder Vater und verlangte,daß er Geld nach Venedig schicken solle, da,mit er seine Schulden bezahlen könte. Ais aber ängronicus solches demVater versagte,übermachte ikm der jüngere P^'ntz Lmgnuel, was. er be-gehrte ; wodurch er dev oem Vater sich dermassen inüliuiite. daß dieser
ihn dem knäromLo , hey künfftigrrLuccellion.vorgezogen wissen wolle.
LXIH.Latr. C'