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Händen meines Vaters reisten. In der Absicht fanden sie sich mit ei-ner Limee von su»Wg tausend Mann ein , und belagerten den Platz.Weil sie aber allzusicher und voller eitlerEhre waren , sich auch voll anWein soffen, wurden sie von meinem Vater, bey Nacht-Zeit,überfallenund in die Flucht geschlagen. Hernach »vsncirte mein Vater noch wei-ter,vurchstreiffetsäsrvisn,Bulgarien,Boßnien,Croatien, und andere n-hr-sche Provintzien,verwüstete das Landmnd besetzte viele Städte. Erbekam hiernechst eine unglaubliche Menge Christen gefangen, beyderleyGeschlechtS,llnd allerley Alters. Nachdem es aber unmöglich gewesen,sie alle fortzuvringen, ließ mein Vater, aufEinrarhen seines iVluft-,oderQbristenPriesters,iedesmahl, unterFünffen den Jüngsten, Schönstenund Wohlgestaltesten auslejen. Angesehen man nun, auf diese Weife,eine grosse Anzahl artige Christen,Knaben zusammen brachte,so ward dieVersügunggettsffen.daßsie in deeMahometanischen Religion, in vie-len Ritterlichen Übungen und andern guten Künsten, wie auch in denenTürckischen Sitten und Gebrauchen unterrichtet werden musten. We-gen derer übrigen Gefangenen , wann sie nicht freymilligMohametanerwerden rvolten,wurde vor einem jedweden ein gewisses Löse Gels gefor-dert,oder sie riiedergesabelt,wantt die KsnÄon.bimien einer gewissen Zeit,nicht einliess. An alle Oon vemeurs , kstlen, commgliclirende öenersl»,
und höhe Befehlshaber meines Vaters, ergienZen die 0e6i-e8, daß sie esmit ihren Gefangenen eben so halten sollen. Die eingegangeuerlon wurde in einen besonder« Schatz,Kasten geleget,welche Gewohnheitnoch heutiges Tages bey denen Türckeu obiecviret wird. Aus denenChristen-Kindern die man aufbesagte Art erziehen und unterrichten las-sen,sind die Janilscharsn entstanden, welche nach der Zeit der Ottvman-nischen Pforte dermassen wichtige Dienste geleistet, daß man sie auch vordie Stütz Säulen des gantzen Türckischen Reichs gehalten. Anfangs
bestunden sie aus lauter Christen Kindern, und wurden alle aus dem, zudem Ende angelegten.Pflantz-Garten genommen. Nachheeo aber sindauch gebohmeTürcken unter die Janitscharen gekommen,und ietzo mögenvielleicht sehr wenig Christen-Kinder mehr unter ihnen anzutreffen sepn;wie denn auch heutiges Tages die gautze Türckische lnkanterie gemeinig-lich verstanden wird.wann man von Janitscharen redet.
SLkl.
Was hat aber das WottIankschar eigendlich vor eine Bedeutung?
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