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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
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Seite
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8M.

Es mag genung von dieser ^are-rie geredet seyn. Dargegen wer-det ihr mich obiibiren, warm ihr mir.saget,wke es immer möglich .gewesen,öaßihrTürckm euch so gewaltig ausbreiten mögen, da ihr doch nicht nurmächtige Griechische Köpfer, sondern auch, öffters, fast die gantzeChristenheit vor der Stirne gehabt?

Daran ist die Zwistigkeit, und das Mißverständniß unter denenChristen selber, ingkeichen die Unordnung, welche immerfort an demHofe-derer Griechischen Kähser geherrschet, großen Theils Ursache.Denn, bey so gestalten Sachen, hat es fast nicht fehlen können, sondernes muste, bey dem Aufgang und Wachsthum des Türckischen Mondens,die Sonne des Christlichen OrientalischersReichs verdunckeln. Hättedie Einigkeitunter denen Christen, oder auch nur unter denen GriechenOrdnung regieret, würde es uns Türcken unmöglich gefallen seyn, so ge-waltige krogressen zu machen.

8M.

Wieichsthe, so seyd , ihr ksMerb! ein sehr grosser Liebhaber vonHunden und von Falcken, folglich aber von der Jagd gewesen.

Mehr als zu sehr. Mein Vater hat zwölss tausend Hunde gehabt,deren jedweder ein güldenes Hals -Band getragen. Ich meines Ortshabe nicht viel weniger Hunde gehalten, und sie gemeiniglich , gröstenTheils, mit'zur^rmee genommen. Allein ich bekenne, dass man rechtthöricht handelt. Denn man kau dadurch verrathen werden, und demFeind grosser Vortheil zuwachstn. Was anders als die Hunde habenverursachet, daß ich ein unglückseliger Gefangener des l'-imerlsns wor-den? wie solches bey derErzehlung meiner Historie mit mehrern'zu ver-nehmen seyn wird.

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Ach war auch ein grosser Liebhaber von der Jagd; sage aber dem un-geachtet, wie es gar nicht wohl gethan, wann Könige und Fürsten, oderhohe commrmäirende Qenernk, und andere oEciery, eine starcke Jäge-rei) und vieleHunde mitzu Felde nehmen. Absonderlich machet das vi-vertissemenk, welches man durch das Jagen suchet, indem man sich beytiner-vmLs befindet, grosse Versäumniß, und Verhinderung in vielen

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